IWR-Start | News | Wind | Solar| Wasser | Bio | Geo | Finanzen | Aktien | EEG-Rechner | Top 50 |

Bioenergie | Produkt-Ranking | Bio-Branche | Bio-Handelsportal | Messetermine | |
 
14.09.2017, 08:00 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Biomasse-Forschungszentrum kooperiert mit China

Leipzig – Deutschland und China werden in Zukunft im Bereich der Bioenergie enger zusammenarbeiten. Dazu wurden nun deutsch-chinesische Kooperationszentren an drei Orten in Deutschland und China eröffnet.

Die nächste Stufe der deutsch-chinesischen Bioenergie-Kooperation wurde mit der feierlichen Enthüllung des Kooperationsschildes sowie einem gemeinsamen Forschungsworkshop am Deutschen Biomasseforschungszentrum (DBFZ) in Leipzig besiegelt. Bereits seit 2008 pflegen deutsche und chinesische Bioenergie-Forscher einen intensiven Austausch.

Vielfältige Bioenergie-Verbindungen mit China
Vertreter des DBFZ, des Bundesumweltministeriums (BMUB) sowie der Chinese Academy of Agricultural Engineering (CAAE) haben die Einrichtung eines deutsch-chinesischen Kooperationszentrums im Bereich der Bioenergie vollzogen. Über das Zentrum sollen die bestehenden Forschungskontakte gefestigt und neue Projekte in den Bereichen Bioenergie und Abfallwirtschaft initiiert werden. Seit 2008 stehen sowohl das DBFZ als auch die Universität Rostock in engem Austausch mit China. Insbesondere arbeiten die deutschen Bioenergieforscher mit Partnern der China University of Petroleum Beijing (CUPB), der China Agricultural University (CAU), der Hefei University, der Tongji University Shanghai und der Chinese Academy of Agricultural Engineering (CAAE) zusammen. Mit einem nun auch in Leipzig eingeweihten Kooperationszentrum sollen die bestehenden Kontakte nach China weiter ausgebaut werden.

Deutsche DBFZ und chinesische CAAE hervorragende Partner
Professor Michael Nelles, wissenschaftlicher Geschäftsführer des DBFZ: "Insbesondere mit der CAAE haben wir einen hervorragenden Partner gefunden, der ähnlich wie das DBFZ an das Agrarministerium angebunden ist und sich auf die Forschung zu möglichen Verwertungswegen landwirtschaftlicher Reststoffe spezialisiert hat.“ Neben den wissenschaftlichen Fragestellungen gehe es bei dem neuen Zentrum aber insbesondere auch um eine bessere Vernetzung der Akteure zwischen beiden Ländern, betont Nelles.

Erstes Projekt bewilligt – zwei Bioenergie-Zentren auch in China eröffnet
Ein erstes Verbundvorhaben wurde über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. bewilligt. Unter dem Titel "Energetische Nutzung landwirtschaftlicher Reststoffe in Deutschland und China" wird nach Verbesserungen bei der energetischen Nutzung von Reststoffen wie Dung oder Gülle geforscht. Der Eröffnungszeremonie am DBFZ in Leipzig waren bereits zwei weitere Eröffnungen in China vorausgegangen. So konnte im August 2017 das Chinesisch-Deutsche Zentrum für Biomasseforschung (C-DBFZ) an der CAAE in Peking eingeweiht werden. Die CAAE hat etwa 600 Mitarbeiter und untersteht dem chinesischen Landwirtschaftsministerium. Hinzu kommt das „Deutsch-Chinesische regionale Zentrum für Biomasseforschung“ an der Universität Hefei, das ebenfalls im August 2017 eingeweiht wurde. Dieses Zentrum wird sich aber in seinen Forschungs-Aktivitäten auf die Provinz Anhui (ca. 65 Millionen Einwohner) beschränken.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2017


Weitere Meldungen und Infos rund um die Bioenergie
China im Photovoltaik-Rausch
Bundestagswahl 2017: Was die Bioenergie-Branche fordert
Aus 2015: Biogas in China - Weltbank und DBFZ sorgen für Pilotanlagen
EE.SH: Wenn plötzlich ein anderer die Anlage steuert - Thema IT-Sicherheit in der Energieerzeugung
Analysen der Bioreact GmbH
Informationsveranstaltung Malaysia "Biogas"
AHK-Geschäftsreise Thailand "Biogas"
Bewerten Sie diese Meldung:
Sehr interessant | Interessant | Geht so | Uninteressant  

Meldung drucken | Artikel empfehlen
 

Aktuelle IWR-Ticker-Meldungen:
Firma   -im Profil-



Produkte   -Anzeige-
20.10.2017 - Berlin beschließt Ausstieg aus der Kohle bis 2030
20.10.2017 - Unterwasser-Strömungsturbinen stellen Weltrekord auf
20.10.2017 - Börse: RENIXX legt zu – Goldwind spitze – Nordex Schlusslicht nach Analysten-Kommentar – GE stark bei Erneuerbaren
20.10.2017 - Nordex, Senvion und Vestas mit Projekten und Innovationen
20.10.2017 - Neuzulassungen von Elektroautos mehr als verdoppelt
20.10.2017 - Börse: RENIXX miserabel – Ballard Power und Tesla unter den Verlierern – Vestas beteiligt sich an großem Hybrid-Kraftwerk
20.10.2017 - Varta mit kraftvollem Börsengang
19.10.2017 - Skandinavier investieren fast vier Milliarden Euro in Batteriefabrik
19.10.2017 - Wie intelligentes Lademanagement Kosten für E-Autos senkt
19.10.2017 - Aktien: RENIXX runter – China-Aktien verlieren - Nordex gefragt nach Nordirland-Auftrag - Varta stark beim Börsen-Debüt
19.10.2017 - Sunpower gewinnt Ausschreibug in Frankreich - Jinkosolar liefert in die Mongolei
19.10.2017 - Rheinland-Pfalz fördert "industrielle Energiespeicher"
19.10.2017 - Börse: RENIXX testet 470-Punkte-Marke – Goldwinds Offshore-Pläne nehmen Gestalt an – Analyst stuft Siemens Gamesa herab
19.10.2017 - Energie-Trendmonitor: Deutsche offen für CO2-Abgabe

 

Business-Suche Erneuerbare Energien in den IWR-Datenbanken

  
Suche in IWR - Newsticker Original-Pressemitteilungen Produkte Firmenprofile


Firmenprofile & Produkte >> |  |  |  | 
>> zurück
© IWR - Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien 2006
- www.iwr.de | www.renewable-energy-industry.com
 
Home-IWREnglishWindenergieSolarenergieWasserkraftBioenergieGeoenergieEmail/Kontakt