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01.02.2007, 11:04 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Photovoltaikmarkt Italien: Entscheidung über Solar-Förderung verschoben

Bonn/Mailand - Die Neuregelung der Förderung von Photovoltaik in Italien lässt immer noch auf sich warten. Nachdem die verantwortlichen Minister das neue „Conto Energia“ bereits vor zwei Wochen unterzeichnet hatten, stand es auf der Staat-Regionen Konferenz am 25. Januar, die noch einmal Änderungen beschließen kann, nicht wie erwartet auf der Tagesordnung. Gert Gremes, Präsident des italienischen Photovoltaikverbandes Gifi (Gruppo Imprese Fotovoltaiche Italiane), erklärte auf Anfrage gegenüber dem Europressedienst, dass die Technische Kommission der Staat-Regionen Konferenz voraussichtlich am Dienstag der kommenden Woche über die Verordnung zur Förderung von Solar-energie befinden wird. Am 14. Februar solle das Gesetz dann verabschiedet werden.

Das neue „Conto Energia“ löst das bestehende Papier ab, welches im Februar 2006 in Kraft getreten ist. Wesentliche Änderungen werden im Bezug auf Förderhöhe, Kategorisierung der Anlagen sowie der Vereinfachung der Antragsstellung erwartet. So wünscht sich nach der Meldung des Europressedienstes der Gifi zukünftig eine Basisförderung von 0,44 Cent pro kWh. Die Förderung für Aufdach- und integrierte Anlagen solle um einige Cent höher sein, um Investitionen auch für den sonnenärmeren Norden lohnender zu machen. Weitere Planungssicherheit für den Markt soll durch eine Erhöhung des Förderdeckels sowie die Aufhebung der jährlichen Förderhöchstgrenzen erreicht werden. Derzeit im Gespräch ist eine Aufstockung der Gesamtfördermenge um 1.000 Megawatt auf mindestens 2.000 MW bis 2015, heißt es beim Europressedienst weiter.

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Quelle: iwr/01.02.07/

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