14.08.2008, 12:29 Uhr

Q-Cells glänzt auch noch auf der Sonnenseite

Bitterfeld-Wolfen – Der Solarzellen-Produzent Q-Cells hat die Prognose für das laufende Jahr erneut angehoben. Die Produktion stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 um 65 % auf 263,5 Megawattpeak (MWp) (H1 2007: 159,8 MWp). Der Umsatz für das erste Halbjahr erhöhte sich ebenfalls um 65 % auf 579,5 Mio. Euro (H1 2007: 350,4 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung der im zweiten Quartal gestiegenen Anlaufkosten belief sich das EBIT für die Gruppe auf 119,1 Mio. Euro (+ 47 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Der Periodenüberschuss erreichte 82 Mio Euro (Vorjahr: 77 Mio Euro).
Für das Jahr 2008 rechnet Q-Cells mit einem Produktionsvolumen im Kerngeschäft von 585 MWp (bislang 570 MWp). Im Bereich Dünnschichttechnologie wird auf Grund des verzögerten Anlaufens der Produktion, insbesondere bei der Calyxo GmbH, mit einem Gesamtproduktionsvolumen aller Dünnschichtbeteiligungen von 10 bis 20 MWp im laufenden Jahr (bisher 25 bis 50 MWp) gerechnet. Aufgrund der insgesamt positiven Entwicklung hebt der Konzern die Umsatzprognose für das laufende Jahr auf ca. 1,325 Mrd. Euro an (bisher 1,275 Mrd. Euro). Bei einer EBIT-Marge von weiterhin rd. 20 % erwartet die Q-Cells AG ein operatives Ergebnis von ca. 260 Mio. Euro (vorher 252 Mio. Euro). Vor Berücksichtigung des REC-Ergebnisbeitrages strebt das Unternehmen weiterhin ein Jahresergebnis von ca. 177 Mio. Euro an. Inklusive des anteiligen Ergebnisses der REC soll sich der Jahresüberschuss auf etwa 200 Mio. Euro belaufen.
Für das Jahr 2009 strebt die Q-Cells AG ein Produktionsvolumen im Konzern von mehr als 1 GWp an. Dies entspricht einem Wachstum gegenüber dem laufenden Jahr von ca. 70 %. Die Umsatzprognose für das Jahr 2009 wird ebenfalls deutlich auf ca. 2,25 Mrd. Euro angehoben (bislang > 2 Mrd. Euro).
Im Jahr 2010 erwartet das Unternehmen ein nochmals beschleunigtes Wachstum gegenüber dem Jahr 2009. Die Q-Cells AG strebt ein Gesamtproduktionsvolumen von ca. 2,5 GWp an. Hiervon entfallen auf das Kerngeschäft mehr als 2 GWp (bislang >1,5 GWp). Für die Dünnschichttechnologien beträgt das Produktionsziel aller Beteiligungen in diesem Bereich mehr als 400 MWp.
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Quelle: iwr/14.08.08/