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10.09.2008, 14:56 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Neue Biomasseheizwerke in Bayern - Obergrenze für Förderung angehoben

München - Für den Bau des Biomasseheizkraftwerks am Rotenburger Schulzentrum im Landkreis Landshut hat das bayerische Landwirtschaftsministerium einen Zuschuss von bis zu 70.000 Euro aus Landesmitteln zugesagt. Die Gesamtkosten der Anlage, die die landkreiseigenen und städtischen Gebäude des Schulzentrums mit Biowärme versorgen soll, liegen bei rd. 732.000 Euro. Herzstück ist ein Biomassekessel mit rd. 650 kW Nennwärmeleistung, der mit jährlich rd. 630 t naturbelassenem Wald und Restholz aus der Region befeuert werden soll. Damit würden nach Angaben des Ministeriums jährlich rd. 213.000 Liter Heizöl im Wert von derzeit rd. 150.000 Euro eingespart.

Auch in Abensberg im Landkreis Kelheim entsteht ein Biomasseheizkraftwerk mit einer Wärmeleistung von 800 kW. Landwirtschaftsminister Josef Miller will dafür 154.000 Euro aus Landesmitteln zur Verfügung stellen. Die Anlage soll jährlich rd. 418.000 Liter Heizöl im Wert von derzeit rd. 300.000 Euro einsparen.

Höhere Förderobergrenze für bayerische Biomasseheizwerke
Das Landwirtschaftsministerium des Freistaates Bayern hat kürzlich die Obergrenze für die Förderung von Biomasseheizwerken von 150.000 Euro auf 200.000 Euro angehoben. Damit sollen auch größere Heizanlagen in vollem Umfang von der Bezuschussung profitieren. Die Förderung beträgt 40 Euro je MWh Jahresenergiebedarf. Falls ein Wärmenetz betrieben wird, kommen weitere 25 Euro je Meter Trassenlänge hinzu. Bestehen bleibt die Vorgabe, das höchstens 30 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst werden.

Der Freistatt Bayern fördert nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums ab einem Jahresenergiebedarf von 500 MWh, was einem Heizölverbrauch von mindestens 50.000 Liter im Jahr entspricht. Bisher seien rd. 300 Biomasseheizwerke in Bayern gefördert worden, die zusammen 300.000 Mio. Liter Öl im Weet von rd. 200 Mio. Euro pro Jahr einsparen.

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