18.11.2011, 15:23 Uhr

Neuer IPCC-Bericht: Mehr Wetterextreme in der Zukunft

Kampala, Uganda - Der Weltklimarat der Vereinten Nationen (IPCC - Intergovernmental Panel on Climate Change) hat einen neuen Bericht zur zukünftigen Wetterentwicklung vorgelegt. In dem “Special Report on Managing the Risks of Extreme Events and Disasters to Advance Climate Change Adaptation” führen die Forscher aus, dass aufgrund des Klimawandels in Zukunft vermehrt mit extremen Wetterlagen zu rechnen sei. Qin Dahe, stellvertretender Vorsitzender des Gremiums führte aus: „Es herrscht große Einigkeit darüber, dass sowohl maximale, als auch minimale Tagestemperaturen aufgrund des Anstiegs der Treibhausgasemissionen global gesehen häufiger gemessen werden. Veränderungen bei anderen Extremen, wie längere und intensivere Dürreperioden, sind zudem vereinzelt zu beobachten.“ Mit dem Bericht will der IPCC Entscheidungsträger aus der Politik bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützen.

Für die Zukunft prognostizieren die Wissenschaftler eine weitere Zunahme extremer Wetterphänomene. So würden bei unvermindert hohem Treibhausgas-Ausstoß die heißen Tage immer heißer werden und zudem vermehrt auftreten. Die Häufigkeit heißer Tage werde demnach den meisten Regionen der Welt um den Faktor 10 steigen. Demgegenüber werde jedoch auch Starkregen vermehrt auftreten und die Wucht von tropischen Wirbelstürmen werde zunehmen.

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