18.05.2012, 10:25 Uhr

Wetter: Überwiegend sonnig – 40 Prozent der Kraftwerks-Leistung decken Solar- und Windenergie

Münster – Das Tief "Xanthippe" hat sich in Richtung Großbritannien verlagert und versperrt der kalten Polarluft aus Norden den Weg nach Deutscland. Ausläufer des Tiefs bringen im Westen wärmere Luft aus Südwesten heran. Im Osten Deutschlands überwiegt der Einfluss von Hoch "Norbert" mit Kern über Polen. Sonne und Wind: Im Westen auf einer Linie Düsseldorf, Frankfurt bis nach München liegt ein kompaktes Wolkenband. Östlich und westlich davon überwiegend sonnig. Von Frankreich kommen aber bereits die nächsten Wolken. Im Osten und Südosten am schönsten, trocken und sonnig. Der Wind ist mäßig und kommt aus südöstlichen Richtungen Temperaturen: im Westen 19 Grad, am Oberrheingraben 19 Grad, Voralpenland 17 Grad, Ostbayern und Bayerischer Wald 16 Grad, an der Oder 18 Grad, Nordsee- und Ostseeküste um 16 Grad.

22.000 MW am Netz: 40 Prozent der Kraftwerksleistung durch Wind- und Solaranlagen

Die regenerative Stromerzeugung (Wind und Solar) in Deutschland steigt am heutigen Freitag erneut über die 20.000 MW-Grenze und erreicht nach den aktuellen Prognosen bis zum Mittag eine Kraftwerksleistung von rd. 22.000 MW. Solaranlagen sind heute Mittag mit einer Gesamtleistung von 15.000 MW am Netz, die Windkraftanlagen produzieren in einer Bandbreite zwischen 3.000 und 8.000 MW Strom. Die höchste Kraftwerksleistung in Deutschland wird laut Prognose heute am Mittag mit rd. 54.000 MW benötigt. Zum Zeitpunkt der höchsten Stromnachfrage in Deutschland decken Wind- und Solaranlagen den Strombedarf damit zu 40 Prozent.

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