22.06.2012, 11:42 Uhr

Neue Leitstelle für Notfälle in Offshore-Windparks in Bremen

Bremen – In Bremen soll eine eigene Leitstelle für Notfalleinsätze in Offshore-Windparks entstehen. Die Leitstelle soll von der Gesellschaft für Maritimes Notfallmanagement koordiniert werden, einer Tochter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Das Projekt ist Teil eines neuen Zentrums für Sicherheit auf See unter dem Namen „European Offshore Health, Safety, Security and Environment Center“. Die Notfallleitstelle soll die gesamte Alarmierung und Organisation eines Notfalleinsatzes übernehmen. Dadurch müssen die Windparkbetreiber nicht jeweils ein eigenes Rettungs- und Überwachungskonzept vorhalten.

Seenotretter liefern Erfahrung, Industrie liefert Geld

Insgesamt soll die Offshore-Leitstelle die Notfallrettung für mehr als 100 Windparks in Nord- und Ostsee zusammenführen. Die Seenotretter wollen ihre Erfahrung zur Verfügung stellen, jedoch keine finanziellen Mittel, da sie sich rein aus Spenden finanzieren. Daher soll die Industrie das Projekt finanzieren. Partner ist nach Medienberichten bislang eine Gruppe von Offshore-Unternehmen. Noch im Jahr 2013 soll die Leitstelle ihren Betrieb im Europa-Center aufnehmen. Bis dahin soll der Betrieb aus den Räumen der Seenotleitung Bremen der DGzRS geleitet werden.

Weitere News und Infos zum Thema:

Offshore-Windpark "Riffgatt" startet in die Bauphase

Hydraulische Plattform erleichtert Wartung von Offshore-Windparks

Die Welt der Offshore-Windenergie entdecken

Offshore-Turbinen von Siemens kennenlernen
Stellenangebot: REETEC GmbH sucht Entwicklungsingenieur
Veranstaltung: Präventives Forderungsmanagement - EW Medien und Kongresse GmbH
Weitere Infos und Firmen auf Offshore-Windindustrie.de

© IWR, 2012