08.10.2012, 10:08 Uhr

ABO Wind eröffnet den "Hunsrücker Windweg"

Wiesbaden - Der Windenergie-Projektierer ABO Wind hat im Hunsrück einen Erlebnispfad zur Windenergie eingerichtet und eröffnet. Zur Eröffnung liefen bereits mehr als 300 Schaulustige zwischen Infotafeln und Exponaten auf auch landschaftlich reizvollen Pfaden. Zwischen Berglicht und Heidenburg beginnt der "Hunsrücker Windweg", der auf einer Strecke von fünf Kilometern an elf Stationen Einblicke in die Welt der Windkraft gewährt. Die Strecke führt an mehreren Windenergieanlagen vorbei, die der Wiesbadener Projektentwickler ABO Wind in den vergangenen zehn Jahren errichtet hat. "Unsere langjährige Verbundenheit mit der Region und der freundschaftliche Kontakt zu vielen Bürgern und politisch Verantwortlichen haben uns bewogen, den Windweg gerade hier zu errichten", erläutert Urta Steinhäuser, die in der ABO Wind-Geschäftsleitung die Windkraftplanung in Deutschland verantwortet.

Gemeinde profitiert vom Windweg

"Ich freue mich, dass ABO Wind mit dem Windweg ein attraktives Ausflugsziel geschaffen und die Region touristisch aufgewertet hat", sagt Verbandsbürgermeister Hans-Dieter Dellwo. Der Berglichter Ortsbürgermeister Gerhard Oberweis, der in der Region zu den Ersten zählte, die sich für Windkraftnutzung einsetzten, sieht sich durch das neue Angebot bestätigt: "Unsere Gemeinde profitierte bislang schon vom Windpark – und nun zusätzlich vom Windweg."

Rotroblatt, Turm und zahlreiche Info-Stationen

Zu den Exponaten zählt ein 38 Meter langes Rotorblatt des Herstellers Nordex, das baugleich auf den Anlagen des benachbarten Windparks im Einsatz zu sehen ist. Zusätzlich liegt es nun auf einem Acker am Waldrand. Der Wiesbadener Designerin Claudia Tollkühn, die den Windweg im Auftrag von ABO Wind maßgeblich entwickelt hat, ist es auch gelungen, die Ausmaße eines Windkraftturms sinnlich erfahrbar zu machen. 100 Meter Weg hat sie mit Baumstümpfen zum Balancieren und einem Buchentunnel gestaltet. Und so erlaufen die Besucher Schritt für Schritt in der Horizontalen die Höhe eines Turms. Weitere Stationen veranschaulichen eindrucksvoll die Energie, die im Wind steckt. Die Tafeln entlang des Weges vermitteln alle wichtigen Informationen auch auf kindgerechte Weise.

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