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18.12.2012, 16:57 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Energiewende-Stromtrasse verspätet sich um 20 Jahre

Schwerin – Die 380-KV-Höchstspannungsleitung zwischen Schwerin und Krümmel ist in Betrieb genommen worden. Die Einweihung nahm der Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz Transmission zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering vor. Die sog. "Windsammelschiene" soll künftig zur Versorgung der Metropolregion Hamburg mit Ökostrom aus Mecklenburg und vom Offshore Windpark Baltic I beitragen. Allerdings wird die Trasse seit 20 Jahren geplant und gebaut. Mit der Energiewende hat der Abschnitt wenig zu tun. Die jetzt fertig gestellte Trasse sollte ursprünglich als Verbindung zwischen dem Kernkraftwerk Krümmel und Schwerin im Osten Deutschlands dienen. Nun heißt die Trasse allerdings "Windsammelschiene" und rückt so in den Planungskreis für die Energiewende.

Stromtrasse seit 20 Jahren in Planung - die unendliche Geschichte
Die 65 km lange Stromleitung von Hamburg/Krümmel nach Schwerin ist im EnLAG eines der vordringlichen Vorhaben. Der 49 km lange Teilabschnitt in Mecklenburg-Vorpommern ist seit 2 Jahren fertiggestellt, dagegen verzögerte sich der Bau des 16 km langen Teilabschnitts in Schleswig-Holstein entlang der Autobahn A 24 mehrfach. Die Hauptursache lag vor allem im Natur- und Umweltschutz begründet, da entlang der geplanten Trasse an der Autobahn Bäume gefällt werden mussten. Dadurch fielen umfangreiche Ersatzaufforstungen an. Nachdem im laufenden Verfahren das Landesnaturschutzgesetz in Schleswig-Holstein geändert wurde, stiegen die Anforderungen an die Ersatzaufforstungen und eine Anpassung des Planänderungsverfahrens verzögerte den Bau der Trasse.

Am Ende geht es ums Geld
Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte ungeachtet der Historie der Leitung: „Wer ja zu Erneuerbaren sagt, muss auch ja zum Netzausbau sagen." Zudem lobte die Kanzlerin das schnelle Genehmigungsverfahren der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering betonte, dass die Netzausbaukosten nicht nur von den Regionen getragen werden dürften, in denen der Netzausbau für die Erneuerbaren Energien stattfindet. Damit wird auch klar, warum dieses Projekt flugs der Energiewende zugeschrieben wird. Es geht schlicht und ergreifend ums Geld, selbst wenn die Investitionsentscheidungen vor 20 Jahren gefallen sind.



Weitere Informationen und Meldungen zum Thema:
Lange Leitung: Netzausbau verzögert sich weiter
Energiewende: Wie der Naturschutz den Netzausbau verzögert
Zu den IWR-Presseinfos zur Energiewende
Zum SHZ-Zeitungsartikel: Netzausbau – Die unendliche Geschichte
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