11.02.2013, 15:56 Uhr

Silizium-Bedarf der Solarbranche steigt – Wacker stoppt Kurzarbeit

München, Burghausen – Aufgrund der steigenden Nachfrage aus der Solarindustrie hat die Wacker Chemie AG die Anfang Oktober 2012 eingeführte Kurzarbeit in der Polysilicium-Produktion am Standort Burghausen aufgehoben. Das Unternehmen hat angekündigt, seine derzeit auf etwa zwei Drittel der vollen Kapazität gedrosselte Produktion hochzufahren und die Kurzarbeit im Geschäftsbereich Wacker Polysilicon zu beenden.

kurzfristige Anpassung der Produktion dank moderner Fertigung möglich

Der Auftragseingang hat nach Unternehmensangaben in den vergangenen Wochen stärker angezogen als erwartet und sich so erhöht, dass die derzeitige Auslastung der Anlagen nicht ausreicht, um die bestellten Mengen produzieren zu können. Dabei ermöglicht es die moderne und flexible Produktionstechnologie dem Unternehmen, die Anlagenauslastung kurzfristig an Nachfrageschwankungen anzupassen. So könne zeitnah auf die aktuelle bzw. künftige Marktentwicklung reagiert werden, so Wacker.

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