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28.02.2014, 14:51 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

EFI-Experten blamieren mit EEG-Aussagen deutsche Wissenschaft

Münster - Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat in ihrem am 26. Februar 2014 veröffentlichten Jahresgutachten auf lediglich zwei Seiten das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) abgehandelt und festgestellt, dass das EEG keine messbaren Innovationswirkungen aufweisen würde und deshalb eine Fortführung nicht gerechtfertigt sei. Die Wissenschaftler und Experten im ForschungsVerbund Erneuerare Energien(FVEE) widersprechen vehement.

Der Sprecher des Forschungsverbunds FVEE, Prof. Dr. Ernst Huenges, nimmt zu dem EFI-Gutachten Stellung und kritisiert die EFI-Experten.

Wie sich die EFI-Experten im Gutachten selbst widersprechen
Die Wissenschaftler des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien kritisieren die widersprüchlichen Aussagen zum EEG-Teilabschnitt in dem EFI-Gutachten. So würden Sekundärstudien in dem EFI-Gutachten zitiert, die einen positiven Zusammenhang zwischen Innovationsaktivitäten im Bereich der erneuerbaren Energien und nachfrageseitigen staatlichen Eingriffen nachweisen. Trotzdem leiten die EFI-Gutachter pauschal daraus ab, dass die Innovationswirkung des EEG nicht positiv sei. "Da mit werden die hervorragenden Erfolge der Forschung und Entwicklung im Bereich erneuerbarer Energien ignoriert", so Prof. Huenges.

IWR: Kostenreduktion um 90 Prozent bei Photovoltaik nicht ohne Innovationen möglich
Das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) verweist darauf, dass die hohe Innovationskraft in Deutschland maßgeblich zur Kostenreduktion bei den erneuerbaren Energietechniken beigetragen hat.




"Ohne die hohe technische Innovationsleistung wäre beispielsweise ein Rückgang der Photovoltaik-Kosten um 90 Prozent seit 1990 undenkbar gewesen", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch. Während die PV-Kosten für ein Kilowatt-Peak im Jahr 1990 noch bei rd. 15.000 Euro gelegen hat, müssen heute lediglich noch rd. 1.500 bis 1.700 Euro bezahlt werden.

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