IWR-Start | News | Windenergie | Offshore Windenergie | Solarbranche | Bioenergie | Energiejobs | Intern.

Top 50 Firmen | RENIXX World | Politik | Termine | Messen | Newsletter | | |
 
19.09.2014, 08:02 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Klimaschutz: Bundesregierung stellt Weichen für Ratifizierung des Kyoto-Protokolls

Berlin – Das Bundeskabinett hat das Vertragsgesetz zur Ratifizierung der zweiten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls (2013 - 2020) auf den Weg gebracht. Die Bundesregierung sieht in dem Schritt ein positives Signal für den internationalen Klimaschutz. Der weltweite CO2-Ausstoß steigt derweil weiter rasant an.

Deutschland ist der erste große Mitgliedstaat der EU, der das förmliche Ratifizierungsverfahren zur zweiten Verpflichtungsperiode einleitet. Außer Deutschland müssen auch die EU selbst und alle anderen Mitgliedstaaten der EU der zweiten Verpflichtungsperiode zustimmen, damit sie für die EU und ihre Mitgliedstaaten verbindlich wird. Das soll bis zur Klimakonferenz in Paris Ende des Jahres 2015 gelingen.

Hendricks: Signal zur Bekämpfung des Klimawandels
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) zeigte sich erfreut: "Mit der Ratifizierung der zweiten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls setzt Deutschland in der EU und in den internationalen Klimaverhandlungen ein positives Signal. Völkerrechtliche Vereinbarungen sind für uns das zentrale Instrument bei der Bekämpfung des Klimawandels."

Mit dem Gesetzentwurf stimmt Deutschland der zweiten Verpflichtungsperiode (2013 bis 2020) des Kyoto-Protokolls zu. Bei der Klimakonferenz in Doha im Jahr 2012 haben die EU und ihre Mitgliedstaaten sich verpflichtet, ihre Emissionen gemeinsam bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent gegenüber den Emissionen des Jahres 1990 zu reduzieren.

Über das Kyoto-Protokoll
Das Kyoto-Protokoll ist der weltweit erste völkerrechtlich verbindliche Vertrag zur Abschwächung des Klimawandels. Es wurde 1997 auf der internationalen Klimakonferenz in Kyoto verabschiedet und ist 2005 in Kraft getreten. Der Vertrag verpflichtet die beteiligten Staaten, den Ausstoß klimaschädlicher Gase zu senken. Auf der Klimakonferenz 2012 in Doha wurde das Kyoto-Protokoll bis Ende 2020 verlängert. In Paris soll 2015 ein Nachfolge-Abkommen geschlossen werden, das aber dann erst nach 2020 in Kraft tritt.

Weitere News und Infos zum Thema:

Rekord: Weltweiter CO2-Ausstoß steigt 2013 erstmals auf über 35 Milliarden Tonnen
CO2-Ausstoß der Länder 1990 und 2013: ein direkter Vergleich
CERINA-Plan: Neuer Weg zum globalen Klimaschutz
Wie der CERINA-Plan funktioniert
Investieren statt begrenzen – Infos über den CERINA-Klimaschutzplan
© IWR, 2014







Meldung drucken | E-Mail: Artikel empfehlen
 

IWR-Newsticker Erneuerbare Energien:
Anzeige


Firma   -im Profil-



Produkte   -Anzeige-
22.03.2017 - Deutsche Windtechnik übernimmt Wartung von Vestas-Anlagen
22.03.2017 - Alarmierende arktische Hitzewellen im Jahr 2016
22.03.2017 - Börse: RENIXX und Dax auf dem Rückzug – Turnaround bei Meyer Burger – Goldman Sachs empfiehlt Uniper-Aktie
22.03.2017 - EWE baut strategische Energieeffizienz-Aktivitäten aus
22.03.2017 - Solarwatt entwickelt modularen Stromspeicher
22.03.2017 - Enova baut Windenergie im Nordwesten aus
22.03.2017 - Neue Energielabel bringen das Ende von A+++
22.03.2017 - Börse: RENIXX gibt nach – Canadian Solar unterbricht Wachstum – Meyer Burger gefragt vor Zahlen
22.03.2017 - Streit um Balkon-Photovoltaik zwischen Westnetz und Greenpeace
22.03.2017 - Sunpower räumt bei Photovoltaik-Ausschreibung ab
 
Strom-News
22.03.2017 - Deutsche Windtechnik übernimmt Wartung von Vestas-Anlagen
22.03.2017 - Alarmierende arktische Hitzewellen im Jahr 2016
22.03.2017 - Börse: RENIXX und Dax auf dem Rückzug – Turnaround bei Meyer Burger – Goldman Sachs empfiehlt Uniper-Aktie
22.03.2017 - EWE baut strategische Energieeffizienz-Aktivitäten aus
22.03.2017 - Solarwatt entwickelt modularen Stromspeicher
22.03.2017 - Enova baut Windenergie im Nordwesten aus
 
Rechts-News
22.03.2017 - Neue Energielabel bringen das Ende von A+++
22.03.2017 - Streit um Balkon-Photovoltaik zwischen Westnetz und Greenpeace
20.03.2017 - Österreich scheitert mit Beschwerde gegen Stromschranke
17.03.2017 - Netzbetreiber erleichtert Nutzung von Mini-Solarmodulen
16.03.2017 - Streit um Abschaffung der vermiedenen Netzentgelte
13.03.2017 - Deutsche Umwelthilfe kritisiert Politik

 

Business- und Wirtschaftsthemen Erneuerbare Energien

  

Suche in IWR - Newsticker Original-Pressemitteilungen Produkte Firmenprofile


© IWR - Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien

Energie Business Verbund
Presse IWR-Pressedienst.de | Marketing Firmen | Stellen Energiejobs.de | Messen Energiekalender.de |

Energiethemen- und Branchenverbund
iwr.de |Windbranche.de | Offshore-Windenergie | ISolarbranche.de | Bioenergie-Branche |Solardachboerse.de |RenewablePress.com | RenewableEnergyIndustry | Windindustry | Offshore-Windindustry | Energiefirmen | Energiespeicher | Energieeffizienz

Verbraucher
Strompreisrechner.de | Stromtarife.de | Solardachboerse.de | Energiehandwerker.de

 
>> zurück
 
Home-IWREnglishWindenergieSolarenergieWasserkraftBioenergieGeoenergieEmail/Kontakt