IWR-Start | News | Windenergie | Offshore Windenergie | Solarbranche | Bioenergie | Energiejobs | Intern.

Top 50 Firmen | RENIXX World | Politik | Termine | Messen | Newsletter | | |
 
27.10.2014, 08:32 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Netzagentur verteilt Offshore-Anschlüsse: In einem Nordseecluster wird es eng

Bonn - Die Bundesnetzagentur hat die erste Runde im Vergabeverfahren für den Netzanschluss von Offshore-Windparks durchgeführt. Während sechs Windparks wie beantragt angeschlossen werden können, reicht die Netzkapazität in einem Fall nicht aus. Nun konkurrieren die betroffenen Nordsee-Windparks um das geplante Anschlusskabel.

Bei der Netzanbindung von Offshore-Windparks ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Engpässen gekommen. Daher werden die Netzanschlüsse seit der Reform des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) von der Bundesnetzagentur zugewiesen. In einem ersten Verfahren sind nun insgesamt 1.723 Megawatt (MW) Anschlusskapazität in verschiedenen Clustern in Nord- und Ostsee zur Verfügung gestellt worden. Das ist insgesamt ausreichend, da aktuell nur für 1.512 MW Offshore-Windleistung ein Anschluss beantragt wurde. In einem Einzelfall wird es jedoch trotzdem eng.

Über 1.000 MW Anschlusskapazitäten vergeben
Bis zum Stichtag 1. Oktober gingen bei der Bundesnetzagentur elf Anträge auf Zuweisung von Anschlusskapazitäten ein, wovon drei aus formalen oder sachlichen Gründen abgelehnt wurden. Genehmigt wurden sechs Anträge, die der Windparks Riffgat, Trianel Windpark Borkum, Borkum Riffgrund 1 und 2, Wikinger, sowie Arkona Becken Südost. Zusammengenommen beträgt die genehmigte Anschlusskapazität 1.062 MW.

Windparks Albatros und EnBW Hohe See müssen ins Rennen
Die Nordsee-Windparks Albatros (beantragte Kapazität: 316 MW) und EnBW Hohe See (beantragte Kapazität 496 MW) können jedoch nicht wie beantragt an die Leitung NOR-8-1 im Netzanschluss-Cluster 8 angeschlossen werden. Die freie Kapazität dieses Anschlusses beträgt lediglich 450 MW. Die Anschlusskapazität wird nun durch die Bundesnetzagentur versteigert, in einem einstufigen Versteigerungsverfahren bieten die Antragssteller auf die Anschlusskapazität.

Während das Versteigerungsergebnis für den Gewinner bindend ist, kann der Verlierer eventuell verbleibende Anschlusskapazitäten erhalten. Für die betroffenen Windparks bedeutet dies aber nicht das Aus, sie müssen sich jedoch um einen anderweitigen Netzanschluss bemühen, beispielsweise an einer anderen Leitung oder an ein ausländisches Netz, wie das der Niederlande.

Bundesnetzagentur zeigt sich zufrieden
Insgesamt zeigt sich die Bundesnetzagentur zufrieden mit dem ersten Vergabeverfahren. Präsident der Bundesnetzagentur Jochen Homann: "Das von der Bundesnetzagentur festgelegte Verfahren zur Zuweisung von Offshore-Anbindungskapazität hat sich in der Praxis bewährt." Als Erfolg wertet die Bundesnetzagentur insbesondere die schnelle Umsetzung und das lediglich eine Versteigerung erforderlich war. "Auf Grund der ihnen vorliegenden Informationen nutzten Antragsteller die Möglichkeit, bereits ihre Anträge auf Kapazitätszuweisung an dem tatsächlichen Anschlusspotential auszurichten", so Homann weiter.

Weitere Informationen zur Offshore-Windenergie

Bundesnetzagentur regelt Anschluss von Offshore-Windparks
Stromtrasse Nord.Link: Norwegen wird mit Deutschland verkabelt
Informationen zum Offshore-Windparkt EnBW Hohe See
Informationen zum Offshore-Windparkt Albatros
© IWR, 2014







Meldung drucken | E-Mail: Artikel empfehlen
 

IWR-Newsticker Erneuerbare Energien:
Anzeige


Firma   -im Profil-



Produkte   -Anzeige-
02.12.2016 - BMWi korrigiert Windstromerzeugung für 2015 drastisch
02.12.2016 - Nordex und Vestas zwischen Großaufträgen und Analysten-Kommentaren
02.12.2016 - RENIXX schwach – Meyer Burger vom Handel ausgesetzt – Vestas gefragt – China Highspeed Transmission CEO geht
02.12.2016 - Deutsche und Australier pushen Energieprojekte in Südostasien
02.12.2016 - BMW, Daimler, Ford und VW geben Gas für schnelles Stromtanken
02.12.2016 - Großaufträge für Gamesa und Goldwind in Amerika
02.12.2016 - Börsen-Strompreise ziehen im November weiter an
02.12.2016 - RENIXX Check: Abwärts – Vestas mit weiterem Großauftrag - China Highspeed Transmission CEO geht
02.12.2016 - 2G Energy erhält BHKW-Großauftrag aus Frankreich
02.12.2016 - Deutschlands flexibelstes KWK-Kraftwerk entsteht in Kiel
 
Strom-News
02.12.2016 - BMWi korrigiert Windstromerzeugung für 2015 drastisch
02.12.2016 - Nordex und Vestas zwischen Großaufträgen und Analysten-Kommentaren
02.12.2016 - RENIXX schwach – Meyer Burger vom Handel ausgesetzt – Vestas gefragt – China Highspeed Transmission CEO geht
02.12.2016 - Deutsche und Australier pushen Energieprojekte in Südostasien
02.12.2016 - BMW, Daimler, Ford und VW geben Gas für schnelles Stromtanken
02.12.2016 - Großaufträge für Gamesa und Goldwind in Amerika
 
Offshore-News
02.12.2016 - BMWi korrigiert Windstromerzeugung für 2015 drastisch
01.12.2016 - Netzagentur legt Grundstein für Offshore-Ausschreibungen
01.12.2016 - Frankreich baut Offshore Windenergie aus
24.11.2016 - Siemens und Iberdrola sorgen für Windenergie-Schwung
22.11.2016 - Dänen finden Lösung für Offshore Windenergie
21.11.2016 - Konsortium baut schwimmende Windkraftanlagen

 

Business- und Wirtschaftsthemen Erneuerbare Energien

  

Suche in IWR - Newsticker Original-Pressemitteilungen Produkte Firmenprofile



© IWR - Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien
Energie Business Verbund
Presse IWR-Pressedienst.de | Marketing Firmen | Stellen Energiejobs.de | Messen Energiekalender.de |
Energiethemen- und Branchenverbund
iwr.de |Windbranche.de | Offshore-Windenergie | ISolarbranche.de | Bioenergie-Branche |Solardachboerse.de |RenewablePress.com | RenewableEnergyIndustry | Windindustry | Offshore-Windindustry | Energiefirmen | Energiespeicher | Energieeffizienz

 
>> zurück
 
Home-IWREnglishWindenergieSolarenergieWasserkraftBioenergieGeoenergieEmail/Kontakt