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24.07.2015, 08:55 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Bio und PV in Großbritannien vor dem Aus?

London - Nachdem Energieministerin Amber Rudd bereits das Ende der Vergütung für die Windenergie an Land angekündigt hatte, stehen nun die Bio- und Solarenergie zur Disposition. Die Energieministerin hat jetzt ihre Pläne präsentiert.

Die seit der letzten Wahl im Mai 2015 allein regierende konservative Regierung will die Vergütungen für erneuerbare Energien auf der Insel zurückfahren, da die Kosten aus dem Ruder liefen und die Klimaziele auch so erreicht würden. Nun hat das Energieministerium eine Reihe von Maßnahmen angestoßen, um die Vergütung für Biomasseanlagen sowie PV-Anlagen anzupassen.

Vergütung soll deutlich reduziert werden
Nach Angaben der Energieministerien soll die garantierte Vergütung für Biomasse-Anlagen auslaufen. Zudem laufen innerhalb der britischen Regierung Konsultationen über eine Kürzung der PV-Vergütung. Der aktuelle Vorschlag sieht u.a. vor, die Vergütung für neue Solaranlagen mit einer Leistung unter fünf Megawatt (MW) ab dem 1. April 2016 auslaufen zu lassen. Die Regelungen gelten nur für England und Wales, Schottland und Nordirland haben eigene Vergütungssysteme.

Begründung: Erneuerbare zu erfolgreich – Kosten steigen
Die Regierung begründet ihre Schritte mit steigenden Kosten für die Stromverbraucher. Ähnlich wie in Deutschland im Rahmen des EEG wird der Ausbau der erneuerbaren Energien über eine Abgabe der Stromverbraucher finanziert. Diese werden nach Berechnungen des britischen Finanzministeriums nun bis 2020 höher als geplant ausfallen. Zum einen, da der Ausbau der Erneuerbaren schneller als erwartet erfolge und die Erneuerbaren effizienter als prognostiziert seien und damit mehr Strom erzeugen. Zum anderen sinken auch auf der Insel die Börsenstrompreise.
„Meine Prioritäten sind klar. Wir müssen für hart arbeitende Familien und Unternehmen die Rechnungen so gering wie möglich halten und dabei unsere Emissionen auf dem kostengünstigsten Weg reduzieren", so Energieministerien Amber Rudd zum Vorhaben der britischen Regierung.

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