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12.10.2015, 11:50 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

World of Energy Solutions 2015 startet: Fokus auf Energie- und Mobilitätswende

Stuttgart - Die World of Energy Solutions in Stuttgart öffnet mit einem umfassenden Angebot ihre Pforten. Bei der Messe und Konferenzgeht es um aktuelle Entwicklungen im Bereich emissionsfreier Energie- und Mobilitätstechnologien, Produkte und Forschungsergebnisse in den Bereichen Batterien und Batteriefertigung, Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sowie E-Mobilität.

Im Fokus stehen 2015 soll es vor allem mobile Anwendungen und die Elektomobilität gehen. Nach Stuttgart kommen Aussteller und Vortragende aus Asien, Europa und Nordamerika. Insgesamt sind über 20 Länder vertreten. Partnerland der diesjährigen Veranstaltung ist die Niederlande.

Nachhaltige Mobilität als Schlüssel für den Klimaschutz
Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen), Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg, betonte in seiner Eröffnungsrede „Wir brauchen für die Zukunft eine umwelt- und klimaverträgliche Mobilität, wir brauchen vor allem regenerativ erzeugte Energie und Möglichkeiten, diese Energie zwischen zu speichern, und wir müssen unsere Wärmeversorgung in Gebäuden auf neue und effiziente Technologien umstellen. Wir müssen uns zunehmend von fossilen Energieträgern lösen und die erneuerbaren Energien möglichst effizient nutzen.“
Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen):stellte klar, dass der Klimaschutz eine der zentralen Herausforderungen der Politik ist. Hermann erklärte: „Die Mobilitätsentwicklung muss hierzu einen relevanten Beitrag leisten, denn rund ein Drittel des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes kommt aus dem Verkehrssektor. Gleichzeitig sind Transport und Mobilität Voraussetzungen für Beschäftigung und Wohlstand. Deshalb ist nachhaltige Mobilität ein zentraler Schlüssel, um den klimatischen Herausforderungen zu begegnen und zugleich der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger Rechnung zu tragen.“

Batteriezellen-Produktion: Wie positioniert sich Deustchland?
Der VDMA Batterieproduktion publiziert zur World of Energy Solutions seine aktuelle Geschäftsklimaumfrage. Demnach fasst der deutsche Maschinen- und Anlagenbau im hart umkämpften Markt der Batterieproduktion Fuß und auch der Kundenbereich zieht an. Dazu sagte Eric Maiser, Leiter VDMA Batterieproduktion: „Unsere aktuelle Geschäftsklimaumfrage zeigt: Die Ausrüster von Fabriken für elektrische Energiespeicher erwarten für 2016 weiterhin ein Umsatzwachstum von über zehn Prozent. Ein wichtiges Ergebnis ist dabei, dass über 65 Prozent der Maschinen und Anlagen aus deutscher Herstellung nach Asien oder Nordamerika exportiert werden, den international führenden Märkten. Gerade im Bereich der Batteriezellproduktion ist es jetzt entscheidend, wie sich Deutschland positioniert. Die Maschinenbauer würden im internationalen Wettbewerb komplett den Anschluss verlieren, wenn sie auf die nächste Batteriegeneration warten. Der Wettlauf um die beste Produktionstechnologie ist in vollem Gange – über die beste Strategie werden wir in Stuttgart diskutieren.“

Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie: Wer bekommt f-cell award?

Mobile und stationäre Anwendungen des sauberen Energieträgers Wasserstoff werden in Stuttgart in allen Facetten ausgeleuchtet. Die vorgestellten Produkte und Verfahren reichen von Brennstoffzellen-Autos und Brennstoffzellen-Antrieben für Elektro-Busse über innovative H2-Infrastrukturen zu Power-to-Gas-Technologien. Aussteller wie Hydrogenics, ads-tec, Viessmann, Areva H2Gen oder der Gemeinschaftsstand Nordrhein-Westfalen zeigen Neues in der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Am Eröffnungsabend werden zudem die Preisträger des f-cell awards 2015 – Innovationspreis Brennstoffzellen bekannt gegeben und deren besondere Innovationsleistungen feierlich gewürdigt.

Partnerland Niederlande baut Elektromobilitäts-Kompetenzen auf
2015 sind die Niederlande das offizielle Partnerland der World of Energy Solutions. Mit dem europäischen Montagestandort von Tesla in Tilburg, der TU Eindhoven und dem Automotive Campus in Helmond bündeln sich besonders im Süden der Niederlande gelegenen Region Brabant Kompetenzen und Kapazitäten für die Entwicklung, Fertigung und Herstellung von Elektro-Fahrzeugen. Ein aktuelles Beispiel ist nach Angaben der Messeveranstalter das weltweit erste elektrische Reisemotorrad „Storm Eindhoven“, das 2016 auf Weltreise gehen wird. Ein junges Team von 34 Ingenieuren der TU Eindhoven hat das Elektro-Motorrad in unter einem Jahr entwickelt.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2015

Zusätzliche News und Infos zu den Themen Elektromobilität und Brennstoffzellen:
Tesla produziert Elektroautos in Europa
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Manz punktet mit Großauftrag im Bereich Elektromobilität http://www.iwr.de/news.php?id=29590 Elektromobilität - intelligentes Ladeboxsystem von Belectric







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