08.01.2016, 08:24 Uhr

Siemens liefert 23 Windkraftanlagen nach Schottland

Hamburg - Siemens wird den Onshore-Windpark Blackcraig Hill in Schottland bauen. Dazu hat der deutsche Technologiekonzern nun den entsprechenden Auftrag erhalten. Es geht um 23 Windturbinen der Siemens G2 Produktplattform mit Getriebe.

Für das 53-Megawatt(MW)-Projekt im schottischen Verwaltungsbezirk Dumfries and Galloway soll Siemens auch die Wartung der Anlagen über einen Zeitraum von 20 Jahren übernehmen. Die Inbetriebnahme ist für Frühjahr 2017 vorgesehen.

Windstrom für rund 35.000 Haushalte

Für den Kunden Blue Energy ist das Projekt die zweite Zusammenarbeit mit Siemens. 2014 war bereits der 21 MW große Windpark Middlewick auf der Halbinsel Dengie, drei Kilometer östlich der Stadt Southminster mit Siemens-Anlagen in Betrieb gegangen. Auch beim Blackcraig Projekt setzt Blue Energy auf die bewährte Technologie der G2- Getriebeanlagen. Mit ihrem Rotordurchmesser von 93 Metern bieten die Windenergieanlagen vom Typ SWT-2.3-93 hohe Energieerträge an dem schottischen Standort mit beständigen Winden von der Irischen See. Das Projekt wird sauberen Windstrom für rund 35.000 Haushalte liefern. Darüber hinaus soll es jährlich rund 7.000 Euro pro MW für gemeinnützige Zwecke vor Ort generieren, da Blue Energy einen Teil der Einnahmen lokalen Initiativen zur Verfügung stellt. Das Projekt fördert außerdem die regionale Wirtschaft, indem Bauleistungen von ortsansässigen Unternehmen bezogen werden. Nach der Inbetriebnahme entstehen vor Ort zudem Stellen bei Wartung und Service.

Windenergie hilft Klima und Wirtschaft

„Wir freuen uns, erneut mit Siemens zusammenzuarbeiten", sagt Christopher Dean, CEO bei Blue Energy. „Aufgrund seiner Leistungsfähigkeit und der standortspezifischen Anforderungen ist der Anlagentyp SWT-2.3-93 für uns bei dem Projekt die erste Wahl."

„Windenergie versorgt nicht nur Schottland mit klimafreundlichem Strom, sondern leistet auch einen entscheidenden Beitrag für die regionale Wirtschaft", unterstreicht Thomas Richterich, CEO Onshore, Siemens Wind Power and Renewables Division. „In diesem Zusammenhang hilft uns die Kollaboration mit Blue Energy, Windstrom zur Energiequelle mit dem besten Nutzen für die Gesellschaft zu machen."

Quelle: IWR Online

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