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12.01.2016, 13:31 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

RENIXX gleicht frühe Verluste aus – DAX sehr fest: HSBC hebt Vestas-Kursziel – RWE und E.ON gefragt – Dieselpreis fällt unter einem Euro

Münster – Der internationale Aktienindex für die Regenerative Energiewirtschaft RENIXX World hat am Dienstagvormittag anfängliche Verluste wieder ausgeglichen und bewegt sich gegen Mittag mit 448,30 Punkten wieder auf Vortagesniveau. Der DAX legt hingegen kräftig zu.

Der deutsche Leitindex DAX verbessert sich am Dienstag bislang um 2,3 Prozent auf 10.051 Punkte und hat damit die erwartete Gegenreaktion zu den jüngsten Verlusten gezeigt. Immer noch steht seit Jahresbeginn ein Minus von über sechs Prozent zu Buche. Der RENIXX hat seither sogar rund neun Prozent eingebüßt. Der Eurokurs verharrt am heutigen Dienstag bei 1,086 US-Dollar. Der Golpreis gibt minimal um 0,1 Prozent auf 1.092 US-Dollar je Feinunze nach.

China High Speed Transmission und Jinkosolar an der RENIXX-Spitze

Zu den größten Gewinnern im RENIXX World gehören die Aktien des Getriebe-Herstellers für die Windenergiebranche China High Speed Transmission (+5,1 Prozent, 0,663 Euro). Gefragt sind zudem die Titel von Jinkosolar (+4,8 Prozent, 20,50 Euro) und GCL-Poly Energy (+3,5 Prozent, 0,12 Euro). Die Analysten der HSBC haben ihr Kursziel für die Aktie des dänischen Windenergieanlagen-Herstellers Vestas (+0,8 Prozent, 59,30 Euro) von 440 auf 450 dänische Kronen (etwa 60,30 Euro) angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Das neue Vestas-Kursziel reflektiere die Ausweitung der Windkraft-Subventionen in den USA, heißt es.

Analysten sorgen auch bei E.ON und RWE für Kursgewinne
Im DAX heißen die größten Gewinner Volkswagen (+4,2 Prozent, 121,95 Euro) und SAP (+3,8 Prozent, 74,29 Euro). Die Versorger-Aktien von E.ON (+2,9 Prozent, 8,41 Euro) und RWE (+2,5 Prozent, 11,22 Euro) heben sich ebenfalls positiv ab. Bei E.ON haben die Aktienexperten der Deustchen Bank das Rating von "hold" auf "buy" verbessert. Für die RWE-Aktie haben die Analysten von JP Morgen ihre Bewertung von "neutral" auf "overweight" angepasst. Die Begründung klingt geheimnisvoll: Es könnten einige Nachrichten aufkommen, die die Branche wieder in ein besseres Licht rücken und Chancen aufdecken sollten, so JPMorgan-Analystin Nathalie Casali. Alle Kursdaten der genannten Einzelaktien stammen, sofern nicht anders angegeben, von der Börse Stuttgart.

Durchschnitts-Dieselpreis erstmals seit Jahren unter einem Euro
Die Rohöl-Preise ziehen am Dienstagvormittag an. Ein Barrel der US-Sorte WTI klettert im Preis bislang um 1,1 Prozent auf rund 32,60 US-Dollar. Auch ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent verteuert sich um 1,3 Prozent auf rund 32,00 US-Dollar. Der Heizölpreis gibt vor diesem Hintergrund um weitere 2,4 Prozent auf 41,4 Cent je Liter nach (inkl. MwSt., bei Abnahme von 3.000 Litern). Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen in Deutschland haben am Montag ebenfalls leicht nachgegeben. Der durchschnittliche Dieselpreis an den Tankstellen in Deutschland fällt erstmals seit Jahren unter die Eurogrenze. Die Autofahrer zahlten am Montag im Mittel nur 0,998 Euro je Liter. Auf Jahresbasis war dies zuletzt 2004 der Fall. Ein Liter Super E10 hat sich im Vergleich zum Vortag um 0,4 Prozent auf 1,24 Euro je Liter verbilligt.

Börsen-Strompreise driften auseinander
Die Preise an der Strombörse Epexspot sind im Day-ahead-Handel (Lieferung am morgigen Mittwoch) leicht gesunken. Der deutsche Strompreis gibt um rund ein 0,7 Prozent auf 2,92 Cent je Kilowattstunde (kWh) zu. In Frankreich zieht der Strompreis um 15,6 Prozent auf 3,64 Cent je kWh deutlich an. Damit ist französischer Strom zurzeit rund ein Viertel teurer als deutscher Strom. Der Preis für ein CO2-Zertifikat, das zur Emission einer Tonne CO2 in der EU berechtigt, gibt um 0,3 Prozent minimal auf 7,20 Euro nach.

Solar- und Windkraftanlagen erzeugen am Mittag Strom mit gut 14.000 MW Leistung
Zur verbrauchsstarken Mittagszeit liefern am Dienstag Windenergieanlagen in Deutschland Strom mit einer Leistung von etwa 11.200 Megawatt (MW). Die Solarenergie steuert am Mittag zusätzlich regenerativen Strom mit einer Leistung von gut 3.000 MW bei. Die beiden erneuerbaren Energieträger kommen so gemeinsam auf eine Leistung von etwa 14.200 MW. Dies entspricht einem Anteil an der gesamten Stromerzeugung am Mittag von etwa 20 Prozent. Die Daten der EEX beziehen sich dabei nur auf Kraftwerke ab einer Größe von 100 MW.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2016

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