IWR-Start | News | Windenergie | Offshore Windenergie | Solarbranche | Bioenergie | Energiejobs | Intern.

Top 50 Firmen | RENIXX World | Politik | Termine | Messen | Newsletter | | |
 
13.01.2016, 12:13 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Was Obama in seiner letzten "State of the Union" zu Klimaschutz und Erneuerbaren sagt

US-Präsident Barack Obama im Januar 2016 bei seiner letzten Rede an die Nation (Bild: The White House)


Washington D.C. – Barack Hussein Obama ist seit dem 20. Januar 2009, also seit rund sieben Jahren, Präsident der Vereinigten Staaten. Am Dienstag (12.01.2016) erhob er vor den beiden Kammern des US-Kongresses seine Stimme zu seiner letzten "State of the Union", der Rede an die Nation. Dabei tangierte er auch die Themen Klimaschutz und erneuerbare Energien.

Im November 2016 wird der 45. US-Präsident gewählt und Obama darf nach zwei Amtszeiten nicht wieder antreten. Der Wahlkampf ist bereits in vollem Gange. Bei den Republikanern kämpft unter anderem Milliardär Donald Trump, der in Schottland erfolglos gegen die Errichtung eines Windparks nahe seines Golfresorts in Aberdeenshire gekämpft hatte und diese Energieform als "gefährliche Windkraftexperimente" zu diskreditieren versuchte, um die Position des Präsidentschaftskandidaten. Bei den Demokraten werden der ehemaligen US-Außenministerin Hillary Clinton beste Chancen zugesprochen.

Solarenergie senkt Stromrechnungen – Windenergie billiger als konventionelle Energie
Vor dem Hintergrund des laufenden Vorwahlkampfes erklärte Obama zu Beginn seiner letzten Ansprache an die Nation, dass er sich kurz fassen wolle, da ja die meisten schnell wieder nach Iowa fahren wollten. Dort finden die ersten Vorwahlen statt, die Ergebnisse von Iowa gelten als richtungsweisend. Am Ende dauerte Obamas Rede rund eine Stunde. Neben zahlreichen anderen zentralen Themen wie der Vormachtstellung der USA in der Welt, den Kampf gegen den Terror oder der US-Gesundheitsreform sprach er auch über die zunehmende Nutzung der Solarenergie und die Kostensenkungen bei der Windenergie.

Obama ging auf die Investitionen in erneuerbare Energien ein. Vor sieben Jahre, so der 44. US-Präsident, habe sein Land das bislang größte Investment in saubere Energie getätigt. Die Ergebnisse lauten, dass in den Weiten von Iowa bis Texas die Windenergie nun kostengünstiger sei als die schmutzigere, konventionelle Energie. Auf den Dächern von Arizona bis New York, sparten die Amerikaner durch die Nutzung der Solarenergie mehrere zehn Millionen US-Dollar pro Jahr. Die Solarenergie beschäftige mehr Amerikaner als die Kohlebranche. Dabei seien diese Jobs überdurchschnittlich gut bezahlt. Die Regierung treffe Maßnahmen, damit die Hauseigentümer die Freiheit erlangen, eigene Energie zu erzeugen und zu speichern. Die sei etwas, dass Umweltschütze und auch die Anhänger der Tea Party unterstützen. Zudem habe die USA die Ölimporte um etwa 60 Prozent reduziert. Der letzte Punkt dürfte allerdings in erster Linie durch den US-Boom beim Fracking erreicht worden sein. Aus Sicht von Obama gehe es nun darum, diese Transformation weg von der schmutzigen Energie zu beschleunigen

Obama an Klimaskeptiker: Nicht das Geschäft mit Zukunftsenergien verpassen
Zum Thema Klimaschutz gelangte er, indem er darauf hinwies, dass die Transformation nicht über Nacht erreicht werden könne. Obama räumte auch ein, dass zahlreiche Interessengruppen versuchen werden, den Status quo zu behalten. Der Klimawandel sei eines von vielen Themen, bei denen man mit dem Rest der Welt verbunden sei. Bei dieser Gelegenheit unterstrich Obama den Führungsanspruch der USA in der Welt. So habe man die rund 200 Staaten zum Welt-Klimavertrag von Paris geführt.

Bereits zuvor kam Obama auf den Klimawandel zu sprechen und erteilte den Klimaskeptikern im Land eine Absage: Wenn man den anthropologischen Klimawandel ignorieren wolle, stehe man nämlich inzwischen ziemlich alleine auf weiter Flur. Doch Obama will auch die Zweifler mitnehmen. Er erklärte, selbst wenn der Planet nicht wegen des Klimawandels auf dem Spiel stünde, sollte man doch zumindest der US-Wirtschaft die Chance geben, von dem vielversprechenden Geschäft mit der Zukunftsenergie zu profitieren.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2016

Weitere News und Informationen zum Thema:
USA verlängern Tax Credits
UN beschließt historischen Welt-Klimavertrag
Globales CO2-Emissions-Ranking der Länder
Klimaschutz-Alternative CERINA-Plan: Konzeption und Umsetzung







Meldung drucken | E-Mail: Artikel empfehlen
 

IWR-Newsticker Erneuerbare Energien:
Anzeige


Firma   -im Profil-



Produkte   -Anzeige-
23.06.2017 - Was Oettinger mit CO2-Steuer meint
23.06.2017 - PlanET eröffnet Biogas-Leitung in den Niederlanden
22.06.2017 - SPD will mehr Erneuerbare, mehr Wasserstoff und ein Klimaschutzgesetz
22.06.2017 - Sonne soll Trumps Mexikomauer bezahlen
22.06.2017 - Börse: RENIXX stark dank China-Titel und Tesla – Vestas mit neuer Turbinen-Generation – Senvion schwach trotz Auftrag
22.06.2017 - Ex-Ministerin wird Aufsichtsrätin bei Abo Wind
22.06.2017 - AKW Brunsbüttel ist brennelementefrei
22.06.2017 - Analysten kappen Nordex-Kursziel
22.06.2017 - Senvion baut ersten Offshore-Windpark im Mittelmeer
22.06.2017 - Börse: RENIXX holt auf – Canadian Solar und First Solar stark – Analysten schrauben am Nordex-Kursziel – Senvion schwach trotz Offshore-Erfolg
 
Windenergie-News
22.06.2017 - SPD will mehr Erneuerbare, mehr Wasserstoff und ein Klimaschutzgesetz
22.06.2017 - Börse: RENIXX stark dank China-Titel und Tesla – Vestas mit neuer Turbinen-Generation – Senvion schwach trotz Auftrag
22.06.2017 - Ex-Ministerin wird Aufsichtsrätin bei Abo Wind
22.06.2017 - Analysten kappen Nordex-Kursziel
22.06.2017 - Senvion baut ersten Offshore-Windpark im Mittelmeer
21.06.2017 - Windenergie-Platzhirsch Siemens Gamesa hält erste Hauptversammlung ab
 
Personalien-News
22.06.2017 - Ex-Ministerin wird Aufsichtsrätin bei Abo Wind
21.06.2017 - Windenergie-Platzhirsch Siemens Gamesa hält erste Hauptversammlung ab
07.06.2017 - Klimaschutz zwischen CDU-Diskurs und Datteln-Start
02.06.2017 - Klimaschutz: Trump gegen den Rest der Welt
31.05.2017 - Medien: Trump will Weltklimavertrag kündigen
31.05.2017 - Deutschland will Erneuerbare-Energien-Zusammenarbeit mit Indien vertiefen

 

Business- und Wirtschaftsthemen Erneuerbare Energien

  

Suche in IWR - Newsticker Original-Pressemitteilungen Produkte Firmenprofile


© IWR - Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien

Energie Business Verbund
Presse IWR-Pressedienst.de | Marketing Firmen | Stellen Energiejobs.de | Messen Energiekalender.de |

Energiethemen- und Branchenverbund
iwr.de |Windbranche.de | Offshore-Windenergie | ISolarbranche.de | Bioenergie-Branche |Solardachboerse.de |RenewablePress.com | RenewableEnergyIndustry | Windindustry | Offshore-Windindustry | Energiefirmen | Energiespeicher | Energieeffizienz

Verbraucher
Strompreisrechner.de | Stromtarife.de | Solardachboerse.de | Energiehandwerker.de

 
>> zurück
 
Home-IWREnglishWindenergieSolarenergieWasserkraftBioenergieGeoenergieEmail/Kontakt