IWR-Start | News | Windenergie | Offshore Windenergie | Solarbranche | Bioenergie | Energiejobs | Intern.

Top 50 Firmen | RENIXX World | Politik | Termine | Messen | Newsletter | | |
 
14.01.2016, 12:01 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Umweltbank begibt ersten Coco-Bond

Nürnberg - Die Umweltbank begibt eine bedingte Pflichtwandelanleihe (englisch: Contingent Convertible Bond, kurz: Coco-Bond). Die geplante Verzinsung fällt im Vergleich zu den derzeit angebotenen festverzinslichen Anlageformen attraktiv aus, ist allerdings gewinnabhängig.

Das Emissionsvolumen von bis zu 20 Millionen Euro soll zur weiteren Stärkung des haftenden Eigenkapitals und damit als Grundlage für das zukünftige Wachstum der Umweltbank AG dienen. Die rein ökologische Bank konzentriert sich auf das Ziel, so viele Umweltprojekte wie möglich zu fördern.

Gewinnabhängige Verzinsung beträgt zunächst 2,85 Prozent

Die Verzinsung des Wertpapiers beträgt 2,85 Prozent pro Jahr und ist zunächst vom 1. Februar 2016 bis zum 31. Mai 2021 festgeschrieben. Die Zinszahlung ist gewinnabhängig und steht entsprechend der gesetzlichen Vorgaben im freien Ermessen der Emittentin. Nach Ablauf der ersten Zinsbindung erfolgt die Festlegung eines marktgerechten Anschlusszinssatzes jeweils im fünfjährigen Turnus.
Aktionären der Umweltbank steht in der Zeit vom 15. bis zum 29. Januar 2016 ein vierzehntägiges bevorzugtes Recht zum gebührenfreien Erwerb des neuen Coco-Bonds (WKN: A16 9GT / ISIN: DE000A169GT0) zu einem Kurs von 100 Prozent zu. Ein Bezugsrechtshandel ist nicht vorgesehen, so die Umweltbank.

Auch Depotkunden der Umweltbank könnten zum Zuge kommen

Entsprechend dem Bezugsverhältnis berechtigen rechnerisch jeweils 69,228 Umweltbank-Aktien zum Bezug einer Teilschuldverschreibung im Nennwert von 250 Euro. Coco-Bonds zählen zum Kernkapital einer Bank und stellen eine spezielle Form einer Wandelanleihe dar. Bei Eintritt des sogenannten Auslöseereignisses erfolgt die automatische Wandlung in Aktien der Umweltbank. Die Wertpapiere haben eine unbegrenzte Laufzeit. Nach Ablauf der Bezugsfrist verfallen die nicht ausgeübten Bezugsrechte ohne Barentschädigung. Sofern nicht alle Anteilseigner ihr Bezugsrecht in vollem Umfang ausüben, haben die Aktionäre zunächst die Möglichkeit im Rahmen des Überbezugs weitere Anteile an dem CoCo-Bond zu erwerben. Anschließend erfolgt gegebenenfalls ein Angebot an (semi-)professionelle Anleger und Privatanleger, wobei es sich bei letzteren insbesondere um Genussrechtsinhaber und Depotkunden der Umweltbank handelt. Für diese beträgt die Mindestanlage 2.500 Euro.

Erster grüner Coco-Bond der Umweltbank
Neben der jährlichen Thesaurierung eines Teils der Gewinne stärkte die Umweltbank in der Vergangenheit ihr haftendes Eigenkapital vor allem durch die Ausgabe von Genussrechten - letztmalig im Jahr 2011.
"Infolge der europaweiten Vereinheitlichung der Eigenkapitalvorschriften für Banken konnten wir seitdem keine der bei unseren Anlegern beliebten Genussrechte anbieten. Mit der zwischenzeitlichen Umsetzung von Basel III und der Ende 2015 in Kraft getretenen Aktienrechtsnovelle ist es uns nun möglich, den ersten grünen Coco-Bond als Nachfolgeangebot zu den Genussrechten zu begeben", erklärt Umweltbank-Vorstandssprecher Goran Basic.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2016

Weitere Nachrichten und Informationen zum Thema:
Allianz investiert erstmals in finnischen Windpark
Geldanlage-Möglichkeiten bei der Umweltbank
Alle Aktien der Regenerativen Energiewirtschaft
Weitere Finanz-News im Überblick







Meldung drucken | E-Mail: Artikel empfehlen
 

IWR-Newsticker Erneuerbare Energien:
Anzeige


Firma   -im Profil-



Produkte   -Anzeige-
26.07.2016 - RENIXX pendelt um Vortageswert: China Longyuan und Solarcity vorne – Gamesa schwach trotz Brasilien-Projekt
26.07.2016 - Bundesregierung will EU-Urteil zum EEG 2012 anfechten
26.07.2016 - Umweltministerium startet Praxistest Solarthermie: 6 aus 6.500
26.07.2016 - Bund hat bei Kosten für AKW-Rückbau keinen Durchblick
26.07.2016 - Prokon-Genossenschaft feiert Einjähriges: Energiewende in Bürgerhand
26.07.2016 - Energiewende: Wie der Einsatz von Wasserstoff sicherer wird
26.07.2016 - RENIXX-Check: Tesla-Aktie an der Spitze – Solaredge Schlusslicht – Sunpower-Module sorgen für erste solare Erdumrundung
26.07.2016 - Senvion stellt schwimmende Windkraftanlage vor
25.07.2016 - Neues EEG: Bioenergie-Branche ist unzufrieden
25.07.2016 - VW empfiehlt Ökostrom für Elektroautos
 
News zur Firma "UmweltBank AG"
03.05.2016 - Umweltbank-Aktionären winkt höhere Dividende
02.02.2016 - Umweltbank wächst auch 2015 - grüne Kredite über fast 2,5 Mrd. Euro
30.10.2015 - Umweltbank: Radel-Aktion hilft Flüchtlingen und dem Klima
04.08.2015 - Umweltbank wächst profitabel dank Windenergie-Boom
17.06.2015 - Umweltbank: Wind- und Solarfinanzierung über den Erwartungen
05.05.2015 - Umweltbank AG steigert Volumen und Dividende
 
Strom-News
26.07.2016 - RENIXX pendelt um Vortageswert: China Longyuan und Solarcity vorne – Gamesa schwach trotz Brasilien-Projekt
26.07.2016 - Bundesregierung will EU-Urteil zum EEG 2012 anfechten
26.07.2016 - Umweltministerium startet Praxistest Solarthermie: 6 aus 6.500
26.07.2016 - Bund hat bei Kosten für AKW-Rückbau keinen Durchblick
26.07.2016 - Prokon-Genossenschaft feiert Einjähriges: Energiewende in Bürgerhand
25.07.2016 - Neues EEG: Bioenergie-Branche ist unzufrieden

 

Business- und Wirtschaftsthemen Erneuerbare Energien

  

Suche in IWR - Newsticker Original-Pressemitteilungen Produkte Firmenprofile



© IWR - Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien
Energie Business Verbund
Presse IWR-Pressedienst.de | Marketing Firmen | Stellen Energiejobs.de | Messen Energiekalender.de |
Energiethemen- und Branchenverbund
iwr.de |Windbranche.de | Offshore-Windenergie | ISolarbranche.de | Bioenergie-Branche |Solardachboerse.de |RenewablePress.com | RenewableEnergyIndustry | Windindustry | Offshore-Windindustry | Energiefirmen | Energiespeicher | Energieeffizienz

 
>> zurück
 
Home-IWREnglishWindenergieSolarenergieWasserkraftBioenergieGeoenergieEmail/Kontakt