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19.01.2016, 11:08 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Studie: Deutschlands Energieversorger verschlafen Digitalisierung

Frankfurt - Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hat die Digitalisierung der Energieversorgungs-Unternehmen neben der Energiewende als Top-Thema der deutschen Energiewirtschaft identifiziert. Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, haben die Berater unter anderem knapp 120 deutsche Versorger zum Thema Digitalisierung ausgehorcht.

PwC hat die Energieversorgungs-Unternehmen (EVU) zu ihrem Grad der Digitalisierung und zu ihren Schwerpunkten befragt. Somit zeigt die Studie „Deutschlands Energieversorger werden digital“ den aktuellen Digitalisierungsstand der Branche. Und der ist laut PwC deutlich ausbaufähig.

Digitalisierungs-„Gefahr“ erkannt, aber noch lange nicht gebannt
„Die deutsche Energiewirtschaft hat die Bedeutung des Themas erkannt“, sagt Norbert Schwieters, Leiter Energiewirtschaft bei PwC. „Aber in vielen Bereichen besteht noch akuter Handlungsbedarf.“ 80 Prozent der befragten EVUs erwarten, dass die Digitalisierung bis Ende 2017 das gesamte Unternehmen erfasst haben wird und daher neue Geschäftsmodelle von Nöten sind. Ein Treiber dieser Entwicklung sind laut PwC digital orientierte Start-ups, aber auch Internetkonzerne, die mit aller Macht in den Energiemarkt drängen. Wegen der neuen Wettbewerber sehen 56 Prozent der befragten Unternehmen die Zukunft konventioneller EVUs bedroht.

Dass deshalb die Anzahl der Energieversorger in Deutschland sinken wird, befürchtet ebenfalls mehr als die Hälfte der Befragten. 32 Prozent glauben, dass bis 2025 jeder vierte deutsche Energieversorger vom Markt verschwindet. Einige Befragte erwarten sogar einen noch stärkeren Rückgang.

Meist fehlt es an einer Digitalisierungs-Strategie

Die Digitalisierung zwingt EVUs, schneller, flexibler und innovativer zu agieren, bietet ihnen aber auch die Chance, interne Prozesse zu optimieren und so die Kosten zu senken. „Dennoch fehlt den meisten Unternehmen eine Strategie, um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen“, sagt Felix Hasse, der bei PwC den Bereich Digitalisierung der Energiewirtschaft in Deutschland leitet. „Bislang haben nur 17 Prozent der EVUs eine Digitalisierungsstrategie erarbeitet.“ Entsprechend werden drei Viertel der Befragten ihre Aktivitäten erhöhen müssen.

Versorger wollen bald personalisierte Angebote unterbreiten
Immerhin 72 Prozent der befragten EVUs wollen in den kommenden zwei Jahren ihr Budget für die Digitalisierung erhöhen. 62 Prozent nennen Investitionen in Business Analytics als oberste Priorität. Fast ebenso viele Unternehmen gehen davon aus, dass Datenauswertungen ein zentraler Bestandteil ihres Geschäftsmodells werden können. So wollen 83 Prozent der EVUs ihren Kunden bald personalisierte Angebote machen. Neue digitale Geschäftsmodelle – eine weitere Chance der Digitalisierung – sind noch kein vorrangiges Thema.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2016

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