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05.02.2016, 15:02 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Rheinische Post: RWE-Chef Terium übernimmt Erneuerbaren-Gesellschaft

Essen/Düsseldorf – Beim Energiekonzern RWE ist nun klar, wer künftig die beiden Unternehmsteile führen wird. Einem Bericht der Rheinischen Post zufolge soll Rolf Martin Schmitz die „alte“ RWE mit dem konventionellen Kraftwerksgeschäft übernehmen. Der aktuelle Konzernchef Peter Terium wird demnach den Zukunfts-Ableger mit unter anderem dem Erneuerbare-Energien-Geschäft leiten.

Laut Rheinische Post hat sich der Vorstand mit dem künftigen Aufsichtsrats-Chef Werner Brandt zu diesen Personalfragen verständigt. RWE spaltet in diesem Jahr die gewinnträchtigen Bereiche Netze, Vertrieb und erneuerbare Energien in eine neue Gesellschaft (Arbeitsname: Newco) ab, die an die Börse gehen soll.

Schmitz für konventionelle - Terium für erneuerbare Stromerzeugung
Dr. Rolf Martin Schmitz ist seit Juli 2012 stellvertretender Vorstandsvorsitzender der RWE AG. Zudem fungiert er als Chief Operating Officer. Der Niederländer Peter Terium hat den Vorstandsvorsitz bei RWE ebenfalls im Juli 2012 angetreten. Seit 2003 ist er im Konzern tätig. Eigentlich wollte Terium vorübergehend die Spitzenjobs in beiden Unternehmen haben. Doch offenbar waren die Banken dagegen, die klare Zuständigkeiten wollten. Bernhard Günther, derzeit RWE-Finanzvorstand, soll dem Bericht zufolge mit Terium in die neue Gesellschaft wechseln. Auch Hildegard Müller, Ex –BDEW-Chefin, soll dort den Bereich Netze verantworten. Laut RP wird die neue Gesellschaft künftig rund 40.000 Mitarbeiter haben, die verbleibende RWE AG noch etwa 20.000.

Spaltmanöver sollen neue Investoren erschließen
Damit steht RWE kurz vor einem Schritt, den E.ON bereits vollzogen hat. E.ON hat die operative Trennung von Uniper zum 1. Januar 2016 umgesetzt. E.ON setzt auf erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen. Die neue abgespaltene Gesellschaft Uniper mit Sitz in Düsseldorf übernimmt die konventionelle Erzeugung und den Energiehandel. E.ON-Vorstandsvorsitzender Johannes Teyssen: „Die Trennung der bisher gemeinsam geführten Geschäfte macht uns in beiden Gesellschaften agiler und schärft unser Profil bei Kunden und Investoren.“ Der letzte Punkt dürfte der entscheidende sein. Die Auf- und Abspaltungsbemühungen bei E.ON und RWE zielen auf neue strategische und zukunftsorientierte Investoren ab, die bisher nicht erreicht wurden oder die zukünftig nicht mehr gehalten werden können.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2016

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