IWR-Start | News | Windenergie | Offshore Windenergie | Solarbranche | Bioenergie | Energiejobs | Intern.

Top 50 Firmen | RENIXX World | Politik | Termine | Messen | Newsletter | | |
 
11.02.2016, 15:51 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

BP-Studie: Globale CO2-Emissionen steigen mindestens bis 2035

London/Bochum - Der vom britischen Energiekonzern BP vorgestellte „BP Energy Outlook 2035“ prognostiziert einen weiter steigenden CO2-Ausstoß. Auch wenn das Wachstum sich verlangsamt, werden die Emissionen des Treibhausgases weiter zunehmen. Dem Ziel des Pariser Klimagipfels einer deutlichen Begrenzung der CO2-Emissionen entspricht dies nicht.

Bis zum Jahr 2035 dürfte sich der globale, jährliche Anstieg der CO2-Emissionen laut BP immerhin auf 0,9 Prozent reduzieren, während sich der weltweite Energieverbrauch um 1,4 Prozent pro Jahr erhöht. Im globalen Energiemix werden dabei einschneidende Veränderungen zugunsten emissionsarmer Energieträger erwartet.

Energieversorgung auch 2035 noch zu 80 Prozent fossil
BP geht davon aus, dass die fossilen Rohstoffe weiterhin eine wichtige Rolle in der Energieversorgung spielen werden. Nach BP-Berechnungen decken diese im Jahr 2035 noch rund 80 Prozent der globalen Nachfrage. Der weltweite Energiemix ändert sich dennoch in erheblichem Maße. Es wird erwartet, dass Erdgas als der fossile Energieträger mit den geringsten CO2 Emissionen, jährlich um 1,8 Prozent wächst und so Kohle (+0,5 Prozent pro Jahr) von Platz zwei der wichtigsten Energieträger verdrängen wird. Ebenso wird Öl mit einem jährlichen Wachstum von 0,9 Prozent weitere Anteile am Energiemix verlieren.

Die erneuerbaren Energien legen einen deutlich schnelleren Anstieg hin als die fossilen Rohstoffe. Zusammen kommen sie auf ein jährliches Wachstum von 6,6 Prozent. Damit übersteigt der Wert die Prognose der letzten Ausgabe. Auf den globalen Energieverbrauch bezogen dürfte sich der Anteil von erneuerbaren Energieträgern und Bio-Kraftstoffen auf neun Prozent verdreifachen.

Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum als Treiber
Die wichtigsten Einflussfaktoren für die global steigende Energienachfrage sind laut der BP-Studie das Bevölkerungswachstum und die verfügbaren Einkommen. 2035 werden 1,5 Milliarden Menschen mehr auf der Erde leben als derzeit und Energie benötigen. Im gleichen Betrachtungszeitraum wird eine Verdopplung des weltweiten Bruttoinlandsproduktes angenommen. „Wir erleben derzeit fundamentale Veränderungen unserer Welt und können das daran ablesen, in welcher Weise Energie genutzt wird und welche Energieträger nachgefragt werden,“ so Spencer Dale, BP Chief Economist.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2016

Weitere Nachrichten und Infos zum Themenbereich Energie und Klima:
US-Wahlkampf: Was Clinton, Trump und Co. von erneuerbaren Energien halten
Roland Berger sieht enorme Sparpotenziale beim Windpark-Betrieb
Hintergrund: Klimawandel gab es schon immer, aber keine 7 Mrd. Menschen auf der Erde
Globales CO2-Emissions-Ranking der Länder
Investieren statt begrenzen: So funktioniert der alternative CERINA-Plan zum globalen Klimaschutz







Meldung drucken | E-Mail: Artikel empfehlen
 

IWR-Newsticker Erneuerbare Energien:
Anzeige


Firma   -im Profil-



Produkte   -Anzeige-
27.09.2016 - Stromleitung SuedLink wird wegen Erdkabel teurer
27.09.2016 - Vattenfall will in der Direktvermarktung kräftig wachsen
27.09.2016 - KTG Energie AG ist zahlungsunfähig
27.09.2016 - GE und psm bündeln Kompetenzen
27.09.2016 - Über 100 Megawatt: Belectric unterzeichnet Solarpark-Vertrag
27.09.2016 - RENIXX fester, DAX mit Verlusten – WEA-Hersteller Suzlon, Nordex, Vestas und Gamesa geben ab, Goldwind gegen den Trend stark – Rec Silicon ohne Erholung
27.09.2016 - Gabriel eröffnet WindEnergy 2016
27.09.2016 - Was die Infineon-Aktie zum Höhenflug treibt
27.09.2016 - RENIXX und DAX schwach – Rec Silicon senkt Absatz-Prognose, Goldwind, China Longyuan Power und China Highspeed Transmission schwach – Solarcity gefragt
27.09.2016 - Unternehmen investieren mehr in erneuerbare Energien und Umweltschutz
 
Solarenergie-News
27.09.2016 - Vattenfall will in der Direktvermarktung kräftig wachsen
27.09.2016 - Über 100 Megawatt: Belectric unterzeichnet Solarpark-Vertrag
27.09.2016 - Unternehmen investieren mehr in erneuerbare Energien und Umweltschutz
23.09.2016 - Netzausbau zu langsam - Tennet erhöht Preise für Netzentgelte
23.09.2016 - Österreich übertrifft Solarstrom-Prognose
23.09.2016 - Capital Stage stärkt mit Chorus-Übernahme Marktposition
 
Research-News
27.09.2016 - Was die Infineon-Aktie zum Höhenflug treibt
27.09.2016 - Unternehmen investieren mehr in erneuerbare Energien und Umweltschutz
23.09.2016 - E.ON-Aktie: Ende der Talfahrt?
21.09.2016 - US-Energieministerium will Solar-Kosten weiter senken
20.09.2016 - Warum die E.ON-Aktie so abstürzt
20.09.2016 - BMWi diskutiert über Strommarkt 2030

 

Business- und Wirtschaftsthemen Erneuerbare Energien

  

Suche in IWR - Newsticker Original-Pressemitteilungen Produkte Firmenprofile



© IWR - Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien
Energie Business Verbund
Presse IWR-Pressedienst.de | Marketing Firmen | Stellen Energiejobs.de | Messen Energiekalender.de |
Energiethemen- und Branchenverbund
iwr.de |Windbranche.de | Offshore-Windenergie | ISolarbranche.de | Bioenergie-Branche |Solardachboerse.de |RenewablePress.com | RenewableEnergyIndustry | Windindustry | Offshore-Windindustry | Energiefirmen | Energiespeicher | Energieeffizienz

 
>> zurück
 
Home-IWREnglishWindenergieSolarenergieWasserkraftBioenergieGeoenergieEmail/Kontakt