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16.02.2016, 13:19 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

RENIXX noch im Plus: Goldwind an der Spitze – SMA und Nordex geben Gewinne ab – Siemens-Gamesa-Deal hakt

Münster – Der RENIXX World gibt im Börsenhandel am Dienstag anfängliche Gewinne wieder ab. Noch bewegt sich der Leitindex der Regenerativen Energiewirtschaft mit 379,75 Punkten in der Gewinnzone (+0,2 Prozent), doch vom Tageshöchstwert bei 383 Punkten hat sich das Börsenbarometer wieder verabschiedet.

Auch der DAX kann die Gewinne vom Morgen nicht halten. Gegen Mittag steht der Deutsche Aktienindex bei 9.133 Punkten, das bedeutet ein Tagesminus von 0,8 Prozent. Dazu beigetragen haben aktuelle Konjunkturdaten. Die ZEW-Konjunkturerwartungen haben sich im Februar deutlich verringert. Kommentar des ZEW-Experten Sascha Steffen: "Die sich abzeichnende Abschwächung der Weltkonjunktur und die ungewissen Folgen des Ölpreisverfalls belasten die ZEW-Konjunkturerwartungen.“ Der Eurokurs stagniert derweil bei 1,116 US-Dollar, wohingegen sich die Feinunze Gold um 1,2 Prozent auf 1.215 US-Dollar verteuert.

Goldwind spitze - SMA Schlusslicht

Im RENIXX steht das Papier des chinesischen Windenergieanlagen(WEA)-Herstellers Goldwind an der Indexspitze. Die Aktie verteuert sich um 7,6 Prozent auf 1,10 Euro und verweist damit GCL-Poly Energy (+3,8 Prozent, 0,11 Euro) und China High Speed Transmission (+3,8 Prozent, 0,55 Euro) auf die Plätze. Die beiden deutschen RENIXX-Titel SMA Solar (-6,7 Prozent, 40,98 Euro) und Nordex (-3,9 Prozent, 24,60 Euro) geben jeweils einen Teil der Vortagesgewinne wieder ab und zieren das Ende des RENIXX-Rankings. Neue Unternehmensnachrichten liegen nicht vor. Die Aktie des spanischen WEA-Produzenten Gamesa gibt um 1,9 Prozent auf 16,18 Euro nach. Siemens will Gamesa übernehmen, doch es hakt offenbar bei den Verhandlungen mit Gamesas Ankeraktionär Iberdrola.

DAX: Versorger-Titel schwächeln
Im DAX hinken die Banken-Titel hinterher, doch auch die Aktien der Versorger geben kräftig nach. Auf der Verliererliste rangiert die Deutsche Bank (-4,2 Prozent, 14,62 Euro) vor der Commerzbank (-4,0 Prozent, 7,22 Euro), E.ON (-3,5 Prozent, 8,84 Euro) und RWE (-3,0 Prozent, 11,56 Euro). Bei E.ON und RWE ist damit eine Gegenreaktion zu den Gewinnen von Montag eingetreten. Zudem befürchten Analysten, dass die Versorger-Aktien belastet werden, weil die deutschen Atomkonzerne nach dem Willen der Atomkommission ihre Rückstellungen nicht in Form von Aktien, sondern in Geld an den geplanten AKW-Rückbau-Fonds übertragen sollen. Größter DAX-Gewinner ist Beiersdorf (+2,0 Prozent, 82,78 Euro). Die Siemens-Aktie legt um 0,1 Prozent auf 82,30 Euro zu. Analysten bewerten den angepeilten Gamesa-Deal überwiegend als strategisch sinnvoll.

Ölpreis weiter bei gut 32 US-Dollar

Die Ölpreise sind am heutigen Dienstag nahezu stabil geblieben. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI notiert zur Mittagszeit bei rund 32,20 US-Dollar (+0,8 Prozent). Für die gleiche Menge der Nordseesorte Brent verbilligt sich der Preis leicht um 0,4 Prozent auf etwa 33,80 US-Dollar. Der Heizölpreis hingegen verteuerte sich um rund 2,2 Prozent auf 42 Cent (inkl. MwSt., bei Abnahme von 3.000 Litern). Die Preise an den deutschen Tankstellen sind am Montag leicht gesunken. Für den Liter Diesel mussten die Autofahrer durchschnittlich 0,96 Euro bezahlen (-0,6 Prozent), für den Liter Super E10 lag der Preis bei 1,17 Euro (-0,5 Prozent).

Strompreise in Frankreich gut 50 Prozent teurer
An der Strombörse rutscht der Preis im Day-ahead-Handel für Deutschland um rund 19 Prozent ab und notiert bei 2,6 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Im Marktgebiet Frankreich verteuert sich die kWh um gut 13 Prozent auf 3,9 Cent. Damit liegt der Preis in Frankreich 51 Prozent höher als in Deutschland. Der Preis für ein Zertifikat, das zur Emission einer Tonne CO2 in der EU berechtigt, liegt bei 4,81 Euro (+0,2 Prozent) und ist damit nahezu unverändert gegenüber dem gestrigen Schlusskurs von 4,80 Euro geblieben.

Stromerzeugung: Solarstrom steigt an
Die Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen liegt zur Mittagszeit bei einer Leistung von 10.300 Megawatt (MW) und hat sich damit im Vergleich zum Vortag fast verdoppelt. Die Leistung aus Windkraftanlagen bricht hingegen ein und kommt nur auf etwa 1.500 MW. Die beiden regenerativen Energien decken den hohen Bedarf zur Mittagszeit damit zu etwa 17 Prozent. Der restliche Anteil wird von den konventionellen Kraftwerken abgedeckt, die mit einer Leistung von 56.400 MW Strom produzieren. Die Daten der EEX für konventionelle Kraftwerke beziehen sich dabei nur auf Kraftwerke ab einer Größe von 100 MW.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2016

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