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18.02.2016, 13:27 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

RENIXX testet 400-Punkte-Marke: Regenerative China-Aktien und SMA gefragt – Nordex stark in Frankreich – E.ON im Hedgefonds-Visier?

Münster – Der globale Aktienindex für erneuerbare Energien RENIXX World klettert weiter und legt auch am Donnertag um bislang 2,5 Prozent auf 401,19 Punkte zu. Damit schafft es der Branchen-Leitindex wieder über die 400-Punkte-Schwelle, unter die er Anfang Februar im Sturzflug abgetaucht war.

Auch der DAX (+1,6 Prozent, 9.525 Punkte) steigt weiter. Erleichterung zeigen die Investoren insbesondere über die Erholung des Ölpreises. Zuletzt hatten Saudi-Arabien und Russland sich über ein Ende der Erhöhung der Fördermengen verständigt. Dieses Signal kommt an den Börsen gut an. Am Devisenmarkt gibt der Eurokurs um 0,3 Prozent auf 1,109 US-Dollar nach. Der Goldpreis knickt um 2,3 Prozent auf 1.205 US-Dollar je Feinunze ab.

Nordex steigert Marktanteil in Frankreich – Gamesa meldet neue Projekte
Zu den gefragtesten Titeln im RENIXX World zählen die Wertpapiere der chinesischen Branchenunternehmen wie GCL-Poly Energy (+7,0 Prozent, 0,122 Euro), China Longyuan (+6,0 Prozent, 0,531 Euro) und Goldwind (+5,4 Prozent, 1,13 Euro). Bester nichtchinesischer Wert ist die Aktie des deutschen Wechselrichter-Herstellers SMA (+4,4 Prozent, 44,77 Euro). Die Aktie des Windenergieanlagen-Herstellers Nordex steigt um 3,0 Prozent, 24,75 Euro. Das Unternehmen mit Verwaltungssitz im Hamburg hat 2015 in Frankreich seinen Marktanteil auf inzwischen 14 Prozent verbessert und geht auch für 2016 von einem starken Geschäftsjahr aus. Die Gamesa-Aktie sinkt um 0,5 Prozent auf 16,38 Euro. Der spanische Nordex-Konkurrent hat über einen Großauftrag aus Indien sowie ein interessantes Repowering-Projekt in Niedersachsen berichtet.

RWE und E.ON im DAX sehr gefragt
Im DAX sind unter den begehrtesten Aktien auch die beiden Versorgertitel von RWE (+5,9 Prozent, 10,94 Euro) und E.ON (+4,7 Prozent, 9,12 Euro) zu finden. RWE hat am Mittwoch seine Zahlen vorgelegt und dabei erklärt, die Dividende kürzen zu wollen. Die Aktie war um über zwölf Prozent eingeknickt. Heute folgt die Gegenreaktion. E.ON-Titel stehen im Fokus des Anlegerinteresses, weil Berichten zufolge der US-Hedgefonds Knight Vinke groß beim deutschen Energieversorger einsteigen wolle. Zudem haben die Analysten von Goldman Sachs die Aktie auf der "Conviction Buy List" belassen, aber das Kursziel von 15,60 auf 14,80 Euro gesenkt.

Ölpreis steigt kräftig
Die Ölpreise setzen ihren Aufwärtstrend fort und steigen am heutigen Donnerstag deutlich. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI legt um rund 2,5 Prozent auf etwa 33,70 US-Dollar zu. Die Nordseesorte Brent verteuert sich sogar um gut 4,6 Prozent und notiert bei rund 35,90 US-Dollar. Das sind die höchsten Werte seit Jahresbeginn. Der Heizölpreis steigt gleichermaßen auf circa 43 Cent an (+4,2 Prozent; inkl. MwSt., bei Abnahme von 3.000 Litern). Die Preise an den deutschen Tankstellen hingegen blieben gestern nahezu unverändert. Der Preis für einen Liter Diesel lag bei durchschnittlich 0,97 Euro (-0,1 Prozent) und für die gleiche Menge Super E10 bei 1,18 (-0,1 Prozent).

Strompreise an der Börse sinken
Die Börsenstrompreise im Day-ahead-Handel sinken für den Liefertermin am morgigen Freitag. In Deutschland verbilligt sich der Preis um rund 1,8 Prozent und notiert bei gut 2,7 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Im Marktgebiet Frankreich rutscht der Preis um 10 Prozent auf 3,3 Cent pro kWh. Der Börsenstrom ist in Deutschland um rund 22 Prozent günstiger als in Frankreich. Der Preis für ein Zertifikat, das zur Emission einer Tonne CO2 in der EU berechtigt, liegt bei 5,25 Euro und ist damit um rund 3,4 Prozent gegenüber dem gestrigen Schlusskurs gestiegen.

Stromerzeugung: Windkraft lässt nach
Die Stromproduktion aus Sonne und Wind hat sich am Donnerstag etwas reduziert. Die Photovoltaikanlagen produzieren mit einer Leistung von 11.000 Megawatt (MW). Die Leistung aus Windkraftanlagen geht zurück und liegt zur Mittagszeit bei 3.900 MW. Dementsprechend kommen diese beiden regenerativen Energien zusammen auf 14.900 MW Leistung. Dies entspricht einem Anteil von rund 22 Prozent der Spitzenlast am Mittag. Der restliche Anteil wird von den konventionellen Kraftwerken abgedeckt, die mit einer Leistung von 54.000 MW Strom erzeugen. Die Daten der EEX für konventionelle Kraftwerke beziehen sich dabei nur auf Kraftwerke ab einer Größe von 100 MW.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2016

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