01.03.2016, 16:43 Uhr

Windkraftanlagen produzieren fast 10 Mrd. Kilowattstunden Strom

Münster – Die Stromerzeugung aus Windenergie in Deutschland ist im Februar 2016 gegenüber Januar gestiegen. Zusammen mit der Solarenergie wird die Schwelle von 10 Milliarden Kilowattstunden im Februar deutlich überschritten.

Nach den bislang vorliegenden Daten der Übertragungsnetzbetreiber übersteigt die Stromerzeugung aus Windenergie im Februar 2016 mit rd. 9,8 Mrd. Kilowattstunden (kWh) das Niveau des Vormonats (Januar 2016: 9,3 Mrd. kWh).

Februar 2016: Wind und Sonne liefern 11 Mrd. kWh - 66 Prozent mehr als vor einem Jahr

Die Windenergie- und Photovoltaik(PV)-Anlagen in Deutschland haben im Februar 2016 zusammen rd. 11,1 Mrd. kWh Strom in das deutsche Netz eingespeist. Gegenüber dem Vormonat entspricht das einem Anstieg von etwa 12 Prozent (Januar 2016: 9,9 Mrd. kWh). Im Vergleich zum Februar 2015 (6,7 Mrd. kWh) steigt die Stromerzeugung sogar um 66 Prozent.

Windenergie erzeugt knapp 10 Mrd. kWh

Den meisten Strom lieferte auch im Februar 2016 die Windenergie. Die Stromerzeugung von 9,8 Mrd. kWh übersteigt die des Vormonats um 5,4 Prozent (Januar 2016: 9,3 Mrd. kWh). Etwa 10 Prozent der gesamten Windstrommenge - gut 1 Mrd. kWh – stellt die Offshore-Windenergie in der Nordsee. Im Vergleich zum Februar 2015 steigt die gesamte Windstromerzeugung sogar um 85 Prozent (Februar 2015: 5,3 Mrd. kWh).

Stromerzeugung aus PV-Anlagen steigt kräftig gegenüber Januar

Die Stromerzeugung aus Photovoltaik-Anlagen in Deutschland verdoppelt sich im Februar 2016 nahezu auf 1,3 Mrd. kWh (Januar 2016: 0,7 Mrd. kWh). Dies ist u.a. auf die Wetterlage sowie die nun wieder längeren Tage und den höheren Stand der Sonne zurückzuführen. Im Vorjahresvergleich sinkt die PV-Strommenge dagegen leicht um gut 9 Prozent (Februar 2016: 1,4 Mrd. kWh).

Über die Statistiken zur regenerativen Stromerzeugung

Die hier dargestellten Daten für den Wind- und Solarstrom spiegeln die Rohdaten der Strombörse EEX und der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) wider. Aufgrund der unterjährigen Abweichungen der ÜNB-Rohdaten und der veröffentlichten BMWi-Jahresproduktions-Daten in den vergangenen Jahren, werden die monatlichen Stromerzeugungswerte auf den Webseiten Windbranche.de und Solarbranche.de als "IWR-Prognose-Berechnung" dargestellt.

Quelle: IWR Online

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