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04.03.2016, 16:54 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Zukunfts-RWE: Bünting wird Vorstand Erneuerbare Energien unter Terium

Essen - Die Führungsmannschaft der neuen Tochtergesellschaft von RWE, die das Geschäft mit erneuerbaren Energien, Netzen und Vertrieb im In- und Ausland bündelt, steht. Der Vorstand besteht aus insgesamt sechs Mitgliedern. Dr. Hans Bünting, derzeit Chef der RWE Innogy GmbH, wird ab April 2016 zum Vorstand Erneuerbare Energien der neuen Gesellschaft, deren Namen weiterhin unbekannt ist.

Wie auch immer die Gesellschaft heißen wird, Peter Terium als Vorstandsvorsitzender, Dr. Bernhard Günther als Finanzvorstand und Uwe Tigges als Personalvorstand und Arbeitsdirektor werden diese ab dem 1. April 2016 in Personalunion führen. Neben Bünting wird auch Martin Herrmann, derzeit Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE East, s.r.o. sowie CEO des internationalen Vertriebsgeschäfts, ab 1. April 2016 zum Vertriebsvorstand. Mit Hildegard Müller komplettiert ab Mai die ehemalige und langjährige BDEW-Hauptgeschäftsführerin als Netzvorstand das operative Führungsgremium.

Terium bleibt doppelter Chef bis zum Börsengang
Terium und Günther werden ihre jeweiligen Ämter in der RWE AG bis zum erfolgreichen Börsengang der Gesellschaft in Personalunion wahrnehmen. Tigges wird bis Ende April 2017 in Personalunion Personalvorstand und Arbeitsdirektor der RWE AG bleiben. Bis dahin sollen der Personaltransfer zwischen RWE AG und neuer Gesellschaft sowie weitere personalvertretungsrelevante Themen abgeschlossen sein. Der Aufsichtsrat der RWE AG hat diesem Vorgehen einstimmig zugestimmt.

Dr. Manfred Schneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der RWE AG: „Die RWE AG und die neue Tochtergesellschaft – das sind zunächst zwei Unternehmen unter einem Dach, und das bis zum Börsengang zu 100 Prozent. Es ist daher nur folgerichtig, die Leitung der beiden Gesellschaften in die bewährten Hände von Peter Terium zu legen. Dadurch, dass auch Dr. Bernhard Günther und Uwe Tigges ihre bisherigen Ämter zusätzlich in Personalunion wahrnehmen, stellen wir sicher, dass die strukturellen Anpassungen bis zum erfolgreichen Börsengang der neuen Gesellschaft im Sinne beider Konzernteile vollzogen werden.“

Schmitz übernimmt nach Börsengang "alte" RWE

Terium will nun vor allem den für den Börsengang notwendigen Trennungsprozess gestalten. Dazu gehöre, dass man fair mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umgehe, egal ob sie bei der RWE AG bleiben oder in die neue Gesellschaft wechseln. Der vierköpfige Vorstand der RWE AG bleibt bis zum erfolgreichen Börsengang unverändert. Nach dem erfolgreichen Börsengang der Tochtergesellschaft legen Terium und Günther ihre jeweiligen Vorstandsämter in der RWE AG nieder. Den Vorstandsvorsitz der RWE AG soll dann Dr. Rolf Martin Schmitz übernehmen. Um ausreichende und längerfristige Planungssicherheit für den Konzernumbau und insbesondere für den Erzeugungs- und Handelsbereich und seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sicherzustellen, hat der Aufsichtsrat die notwendigen Entscheidungen getroffen, um Schmitz bis zum 30. Juni 2021 als Vorstandsmitglied der RWE AG zu bestellen, also anderthalb Jahre länger als bisher vorgesehen. Als Nachfolger von Dr. Bernhard Günther hat der Aufsichtsrat Dr. Markus Krebber, derzeit Vorsitzender der Geschäftsführung und CFO der RWE Supply & Trading GmbH, benannt. Bei Uwe Tigges endet die Personalunion für die RWE AG wie vorstehend erläutert unabhängig vom Zeitpunkt des Börsengangs voraussichtlich spätestens zum 30. April 2017.

Aufsichtsrat stimmt der Dividenden-Streichung zu
Eine weitere Entscheidung des Aufsichtsrates hat vor allem die an RWE beteiligten Kommunen in NRW beschäftigt. Es geht um die Dividende, die auf Vorschlag des Vorstands wegfallen soll und so für Löcher in den Kassen der betroffenen Kommunen, die zusammen immerhin etwa ein Viertel der Anteile an RWE halten, sorgen würde. Der Aufsichtsrat hat jedoch einstimmig beschlossen, sich dem Dividendenvorschlag des Vorstands anzuschließen. Dementsprechend schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der diesjährigen Hauptversammlung der RWE AG am 20. April eine Aussetzung der Ausschüttung für Stammaktien und eine Dividende von 0,13 Euro je Vorzugsaktie vor. Das letzte Wort haben die Anteilseigner auf der Hauptversammlung.

Bleibt noch die Frage nach dem neuen Namen der Gesellschaft. Auf Anfrage erklärte eine RWE-Sprecherin gegenüber IWR Online, dass sich dieses Rätsel wohl erst im Sommer dieses Jahres lösen wird.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2016

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