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10.03.2016, 12:18 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

enerix: Banken behindern Förderung für Solarstrom-Speicher

Regensburg - Das am 1. März 2016 in Kraft getretene KfW-Programm zur Förderung von Solarstromspeichern könnte aufgrund fehlender Unterstützung durch die Banken scheitern. Grund dafür ist laut der Solarfachbetriebs-Kooperation enerix aus Regensburg, dass immer weniger Banken bereit sind, ihren Kunden bei der Beantragung des KfW-Darlehens zu helfen.

In vielen Fällen würden die Banken sogar komplett von der Anschaffung eines Photovoltaik-Speichersystems abraten, teilt enerix mit. Grund dafür sei eine besondere Regelung bei der Auszahlung der Förderung. Allerdings ist das System gegenüber dem Vorgänger-Förderprogramm für Solarstromspeicher unverändert geblieben.

Förderung nur bei Kreditaufnahme
Die Banken argumentieren mit einem zu hohen Aufwand für die Beantragung und mit im Gegensatz dazu geringen Verdiensten. Das Problem für den Kunden liegt darin, dass die Förderung nur über eine Bank beantragt werden kann und nicht direkt bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Des Weiteren ist der Kunde verpflichtet, einen Kredit zu beantragen, um die Förderleistung zu erhalten. Denn die Förderung wird nicht in „cash“ ausgezahlt, sondern als Sondertilgung des Kredites verbucht. Doch viele Kunden wollen die Anschaffung eines Stromspeichers mit Eigenmitteln finanzieren.

enerix zeigt Verständnis für ablehnende Haltung der Banken
„Wir begrüßen es, dass sich die Regierung zur Fortführung der Speicherförderung entschieden hat, es ist ein richtiges Signal für die Energiewende und motiviert Kunden in eine neue Technologie zu investieren“, erklärte Peter Knuth, Mitbegründer der bundesweit tätigen Photovoltaik-Fachbetriebskette enerix. Er kritisiert jedoch die Voraussetzungen für die Förderung: „Wir haben bereits während des ersten Förderprogramms die ablehnende Haltung der Banken gespürt und haben letztlich auch Verständnis für das Verhalten.“

Direkte Förder-Auszahlung bei Solarthermie-Kollektoren
Der Kauf thermischer Solaranlagen für die Warmwasseraufbereitung beziehungsweise zur Heizungsunterstützung wurde beispielweise in der Vergangenheit auch gefördert. Hier konnte der Kunde im Gegensatz zur Förderung der Solarstromspeicher einen einfachen Antrag selbst beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) in Frankfurt stellen und erhielt die Förderung unkompliziert ausgezahlt. Dies wäre auch beim KfW-Programm zur Förderung von Solarstromspeichern eine Möglichkeit, den Erfolg des Programms und den Fortschritt der Energiewende zu sichern.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2016

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