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15.03.2016, 11:55 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Altlasten aus Schaeffler-Zeiten: Ermittlungen gegen Senvion-CEO Geißinger

Münster - Kurz vor dem Börsengang des Windenergieanlagen-Herstellers Senvion kommt die Meldung zur Unzeit: Gegen Ex-Schaeffler-Chef und jetzigen Senvion-CEO Jürgen Geißinger wird nach Angaben der Süddeutschen Zeitung (SZ) offenbar ermittelt.

Schwere Vorwürfe gegen Jürgen Geißinger: Der frühere Mann an der Spitze des Automobil-Zulieferers Schaeffler soll sich mit einer Unternehmenstochter in der Türkei Straftaten schuldig gemacht haben. Es geht um Vorgänge aus den Jahren 2004 bis 2011. Wegen Bestechung, Untreue und Steuerhinterziehung wird nicht nur gegen Schaefflers Ex-CEO Geißinger ermittelt, sondern auch gegen ein weiteres ehemaliges Vorstands-Mitglied sowie sechs weitere Ex-Mitarbeiter. Zudem werden die Beschuldigten von Schaeffler selbst vor dem Arbeitsgericht auf Schadenersatz verklagt.

Schmiergeld soll für Umsatz in der Türkei gesorgt haben

Der fränkische Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat die Ex-Mitarbeiter auf knapp 13 Mio. Euro Schadenersatz verklagt. Zudem ermittelt die Staatsanwaltschaft Würzburg laut SZ wegen Bestechung im geschäftlichen Verkehr, Untreue sowie Steuerhinterziehung. Das bayerische Landeskriminalamt führe „umfangreiche“ Ermittlungen, Büros und Wohnungen seien durchsucht worden. Im Zeitraum von 2004 bis 2011 soll etwa 150 mal aus den Kassen der türkischen Niederlassung von Schaeffler-Tochter FAG bestochen worden sein. Ziel war es, an Aufträge oder an Informationen zu Ausschreibungen zu gelangen. Durch die insgesamt etwa 700.000 Euro Schmiergeld soll die Firma 25,5 Millionen Euro mehr Umsatz gemacht, heißt es.

Belastung? Senvion geht an die Börse
Die aktuellen Ermittlungen und Vorwürfe könnten die Pläne des Windenergieanlagen-Herstellers Senvion stören, dessen CEO Geißinger seit Mitte Dezember 2015 ist. Ende dieser Woche will Senvion an die Börse gehen. Die Privatplatzierung richtet sich an institutionelle Investoren. Bei einer Preisspanne von 20 bis 23,50 Euro je Aktie sollen knapp 800 Mio. Euro Bruttoerlös erzielt werden. Die Preisspanne entspricht einer Unternehmensbewertung von 1,3 bis 1,53 Mrd. Euro. Bereits ab dem 18. März 2016 sollen die Senvion-Aktien im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden. Geißinger war vor dem Senvion-Engagement von 1998 bis 2013 als CEO bei Schaeffler tätig. In dieser Zeit hat sich der Umsatz auf zwölf Mrd. Euro versechsfacht.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2016

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