IWR-Start | News | Windenergie | Offshore Windenergie | Solarbranche | Bioenergie | Energiejobs | Intern.

Top 50 Firmen | RENIXX World | Politik | Termine | Messen | Newsletter | | |
 
06.07.2016, 16:51 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Deutschland übernimmt Pariser Klimaabkommen "eins zu eins"

Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Dienstag (05.07.2016) beim siebten Petersberger Klimadialog angekündigt, dass die Bundesregierung das Gesetz zur Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens heute auf den Weg bringt. Den Worten folgten Taten: Das Kabinett hat dieses Gesetz tatsächlich beschlossen.

Stimmt der Bundestag diesem Gesetz zu, hat Deutschland seinen Teil zur Ratifikation des Abkommens erfüllt. Zudem ist damit dann die Basis gelegt für alle weiteren Klimaschutzgesetze in Deutschland, heißt es in der Mitteilung der Bundesregierung. Deutschland übernehme das UN-Klimaabkommen von Paris "eins zu eins".

Ungarn hat Klimaabkommen als erster EU-Staat ratifiziert
Das Übereinkommen von Paris tritt in Kraft 30 Tage nachdem mindestens 55 Staaten, die für mindestens 55 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich sind, ihm beigetreten sind. Die Verfahren sind national unterschiedlich geregelt. Bislang haben 19 Staaten ihre Ratifizierungsurkunde beim Generalsekretär der Vereinten Nationen in New York hinterlegt, insbesondere sind dies kleinere Inselstaaten in der Karibik sowie im pazifischen und indischen Ozean, die von den Folgen des Klimawandels besonders stark betroffen sind. Frankreich hatte am 15. Juni das nationale Gesetzgebungsverfahren zur Ratifizierung des Paris-Abkommens abgeschlossen. Es ist nach Ungarn das zweite europäische Land, der sein Verfahren bereits durchgeführt hat. "Wir wollen versuchen, dass wir den gesamten Prozess noch vor der Klimakonferenz in Marrakesch abschließen können. Die Ratifikationsurkunde wollen wir anschließend zusammen mit der Europäischen Union und den anderen Mitgliedstaaten übermitteln", erklärte Merkel.

China und die USA wollen noch in 2016 ratifizieren
Seit dem 22. April liegt das Übereinkommen von Paris bei den UN in New York zur Unterzeichnung aus. Bundesumweltministerin Hendricks hat das Abkommen für Deutschland ebenso wie weitere 177 Staaten unterzeichnet. Seitdem hat der Ratifizierungsprozess begonnen. Durch die Unterzeichnung allein sind die Staaten noch nicht an das Übereinkommen gebunden. Die weltweit größten Verschmutzer China und die USA wollen noch in diesem Jahr ratifizieren. Beide Länder zusammen verursachen über 40 Prozent der weltweiten Emissionen. "Die Zeichen stehen recht optimistisch", so Merkels Einschätzung.

Paris-Abkommen: Rahmen für globale Energiewende
Das Pariser Abkommen vom Dezember 2015 regelt erstmals international einen verbindlichen Rahmen für eine globale Energiewende. Die Weltgemeinschaft will die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celius begrenzen. Ziel ist sogar, die Erderwärmung unter 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu halten. Außerdem soll in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts Treibhausgasneutralität erreicht werden. Die reichen Industrieländer Länder müssen zudem bis 2020 einen konkreten Finanzierungsfahrplan aufstellen, wie sie die vom Klimawandel besonders betroffenen Regionen unterstützen.

Quelle: IWR Online

© IWR, 2016

Weitere Nachrichten und Informationen zum internationalen Klimaschutz:
Bundesregierung legt Gesetzentwurf für Pariser Klimavertrag vor
UN beschließt historischen Welt-Klimavertrag
Zum weltweiten CO2-Emissions-Ranking der Länder
CERINA-Plan - Alternative für den internationalen Klimaschutz
Über den CERINA-Plan auf Facebook informieren & diskutieren
Stellenangebot: Green City Energy AG sucht Vorstandsreferent
Veranstaltung: B.KWK-Kongress: KWK 2.0 - Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK)
Strom- und Gastarife - Anbieterwechsel auf strompreisrechner.de








Meldung drucken | E-Mail: Artikel empfehlen
 

IWR-Newsticker Erneuerbare Energien:
Anzeige


Firma   -im Profil-



Produkte   -Anzeige-
19.10.2017 - Sunpower gewinnt Ausschreibug in Frankreich - Jinkosolar liefert in die Mongolei
19.10.2017 - Rheinland-Pfalz fördert "industrielle Energiespeicher"
19.10.2017 - Börse: RENIXX testet 470-Punkte-Marke – Goldwinds Offshore-Pläne nehmen Gestalt an – Analyst stuft Siemens Gamesa herab
19.10.2017 - Energie-Trendmonitor: Deutsche offen für CO2-Abgabe
18.10.2017 - Windindustrie: Generatoren für Senvion und Rotorblätter für Goldwind
18.10.2017 - Elektromobilität: Heidelberg testet effiziente Mobilitäts-Plattform
18.10.2017 - Börse: RENIXX legt zu – Goldwind kommt bei Offshore-Windkraft voran – Nordex-Aktie steigt – Senvion sichert sich Generatoren
18.10.2017 - Energiequelle "sprudelt" seit 20 Jahren
18.10.2017 - Proaktives Verteilnetz leistet Beitrag zur Energiewende
18.10.2017 - Deutscher Solarpreis vergeben
 
Strom-News
19.10.2017 - Sunpower gewinnt Ausschreibug in Frankreich - Jinkosolar liefert in die Mongolei
19.10.2017 - Rheinland-Pfalz fördert "industrielle Energiespeicher"
19.10.2017 - Börse: RENIXX testet 470-Punkte-Marke – Goldwinds Offshore-Pläne nehmen Gestalt an – Analyst stuft Siemens Gamesa herab
19.10.2017 - Energie-Trendmonitor: Deutsche offen für CO2-Abgabe
18.10.2017 - Windindustrie: Generatoren für Senvion und Rotorblätter für Goldwind
18.10.2017 - Elektromobilität: Heidelberg testet effiziente Mobilitäts-Plattform
 
International-News
19.10.2017 - Sunpower gewinnt Ausschreibug in Frankreich - Jinkosolar liefert in die Mongolei
16.10.2017 - Rekord-Hurrikan trifft auf Europa
13.10.2017 - Koalitionsvertrag: Neue niederländische Regierung nimmt Klimaschutz ernst
13.10.2017 - Kohle-Entstehung ließ Erde beinahe zum Schneeball werden
12.10.2017 - Solarenergie: Neue Projekte und Partnerschaften von IBC Solar, Sunpower und Solarwatt
09.10.2017 - Eurosolar lobt Friedens-Nobelpreis für Anti-Atominitiative

 

Business- und Wirtschaftsthemen Erneuerbare Energien

  

Suche in IWR - Newsticker Original-Pressemitteilungen Produkte Firmenprofile


© IWR - Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien

Energie Business Verbund
Presse IWR-Pressedienst.de | Marketing Firmen | Stellen Energiejobs.de | Messen Energiekalender.de |

Energiethemen- und Branchenverbund
iwr.de |Windbranche.de | Offshore-Windenergie | ISolarbranche.de | Bioenergie-Branche |Solardachboerse.de |RenewablePress.com | RenewableEnergyIndustry | Windindustry | Offshore-Windindustry | Energiefirmen | Energiespeicher | Energieeffizienz

Verbraucher
Strompreisrechner.de | Stromtarife.de | Solardachboerse.de | Energiehandwerker.de

 
>> zurück
 
Home-IWREnglishWindenergieSolarenergieWasserkraftBioenergieGeoenergieEmail/Kontakt