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16.02.2017, 14:40 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

US-Gouverneure appellieren an Trumps Energiepolitik

Arlington, USA – Mehrere US-Gouverneure haben in einem offenen Brief an US-Präsident Trump appelliert, den Ausbau der Wind- und Sonnenenergie in den USA weiter zu unterstützen. Die vier geforderten Maßnahmen passen dabei interessanterweise gut in die Agenda des Präsidenten.

Der Appell stammt von der Governors´ Wind & Solar Coalition, einer parteiübergreifende Gruppe von 20 Gouverneuren, die damit fast die Hälfte der 50 US-Staaten repräsentiert. Verfasst wurde das Papier von den Gouverneuren der US-Staaten Rhode Island, Gina M. Raimondo (Demokraten), und Kansas, Sam Brownback (Republikaner). Darin fordert die Gruppe den Präsidenten dazu auf, die Entwicklung von Wind- und Solarenergie in den Staaten zu unterstützen und auszubauen. Die Klimapolitik spielt dabei keine große Rolle.

Gouverneure erhoffen sich vier konkrete Maßnahmen von Trump
Die Initiatoren bitten Trump um die Unterstützung vier konkreter Maßnahmen. Zunächst soll der Ausbau und die Modernisierung des Übertragungsnetzes angestoßen werden, insbesondere durch eine Anpassung der regulatorischen Rahmenbedingungen. Eine Maßnahme, die gut in die vom Präsidenten angekündigten Infrastruktur-Investitionen passen dürfte. Ein weiterer Punkt ist die Verabschiedung einer umfassenden und langfristigen Gesetzgebung zur Entwicklung der Offshore-Windenergie. Bislang hat der Kongress die Steuererleichterungen für die Windenergie jeweils nur kurzfristig verlängert, wovon Offshore-Projekte mit ihren langen Entwicklungszeiten kaum profitieren.

Die USA sollen nach dem Willen der Unterzeichner zudem ihre Forschungsbemühungen im Bereich Wind- und Solarenergie verstärken. Dem Land würde sonst die Führungsrolle in diesen Zukunftstechnologien an andere Staaten, namentlich China, abgeben. Schließlich erhoffen sich die Gouverneure die Unterstützung der Bundes-Administration bei der Genehmigung von Projekten, die mit Umweltvorschriften für die Tier- und Pflanzenwelt in Konflikt stehen.

Wind und Sonne bringen ökonomische Vorteile – Klimaschutz spielt keine Rolle
Als Begründung stellt die Koalition in ihrem Schreiben die ökonomischen Vorteile der erneuerbaren Energien in den Vordergrund. So stärkt der Ausbau von Wind und Sonne vor allem den einkommensschwachen ländlichen Raum. Die US-Windbranche hat demnach bislang 100 Mrd. US-Dollar in Unternehmen in einkommensschwachen Staaten investiert und zahlt jährlich 222 Mio. US-Dollar an Grundbesitzer im ländlichen Raum aus. Die Solarbranche beschäftigt über 200.000 Menschen und hat vergangenes Jahr 31.000 neue Jobs geschaffen.

Die Regierungschefs der US-Bundesstaaten verweisen zudem auf die energiepolitischen Vorteile. Die Erneuerbaren sind demnach eine der besten Möglichkeit dem wachsenden Energieverbrauch zu begegnen, da sie unbegrenzt Energie ohne Brennstoffosten bereitstellen können und keine Auswirkungen auf die nationale Sicherheit haben. Zudem bieten sie „viele weitere Umweltvorteile“.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2017

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