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01.03.2017, 12:32 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Ladesäulen-Förderung für Elektroautos startet

Berlin - Die Bundesregierung fördert die Errichtung neuer Elektroauto-Ladesäule mit 300 Millionen Euro. Seit heute Mittag können private Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge im Rahmen des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur stellen.

Die Bundesregierung will so den Aufbau einer Ladeinfrastruktur mit 15.000 Ladesäulen voranbringen. An 5.000 dieser neuen Stationen soll zudem besonders schnell Strom getankt werden können. Verwaltet wird das neue Programm von der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) in Aurich.

Anträge ab sofort über „easy-Online“ möglich
Insgesamt sollen deutschlandweit 15.000 neue Ladestationen entstehen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert den Aufbau von 5.000 Schnellladestationen (S-LIS) mit 200 Mio. Euro und den Aufbau von 10.000 Normalladestationen (N-LIS) mit 100 Mio. Euro. Das Förderprogramm läuft von 2017 bis 2020. Antragstellungen über das Förderportal des Bundes „easy-Online“ sind bei der BAV seit dem 1. März 2017, 12:00 Uhr möglich.

Kosten für Ladepunkte und den Netzanschluss werden gefördert

Die Förderung erfolgt als Investitionszuschuss. Zu den zuwendungsfähigen Ausgaben für Normal- und Schnellladepunkte gehören unter anderem die Ladesäulen, die Leistungselektronik, die Parkplatzmarkierung, die Beleuchtung, Tiefbau, Installation und Inbetriebnahme oder die Einrichtung eines WLAN-Internetanschlusses.

Der Höchstsatz für einen Normalladepunkt bis einschließlich 22 Kilowatt (kW) Leistung liegt bei maximal 40 Prozent und beträgt höchstens 3.000 Euro pro Ladepunkt. Auch bei Schnellladepunkten liegt der maximale Fördersatz bei 40 Prozent. Die Obergrenze liegt bei 12.000 Euro pro Ladepunkt mit einer Leistung von weniger als 100 kW und bei 30.000 Euro ab 100 kW Leistung. Zudem werden pro Standort Netzanschlusskosten mit ebenfalls bis zu 40 Prozent gefördert. Auch hier sind Höchstsätze in Abhängigkeit von der jeweiligen Spannungsebene vorgesehen.

bne hat auf Wallboxen und regionale Verteilung bestanden

Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne), erklärte zum Start des neuen Förderprogramms: „Für den Erfolg der Elektromobilität und damit verbundener Geschäftsmodelle ist der weitere Ausbau der Ladeinfrastruktur unumgänglich.“ Die Förderrichtlinie sei daher ein wichtiger Schritt. Der bne hat sich nach eigenen Angaben mit zahlreichen Punkten erfolgreich in die Ausgestaltung eingebracht. Dazu zähle etwa die Förderfähigkeit auch von Wandladestationen, auch Wallboxen genannt, mit kleiner Ladeleistung. Damit könne der Ausbau bei den Nutzergruppen angekurbelt werden, bei denen kein Stellplatzproblem vorherrscht, so der bne. Beim Thema Schnellladen habe der bne zudem auf eine regionale Verteilung der Fördermittel gedrungen.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2017

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