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13.03.2017, 15:28 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Senvion schließt deutsche Standorte

Hamburg – Der Windenergieanlagen-Hersteller Senvion hat ein neues Zukunftsprogramm angekündigt. Schon vorab wurden einige Teile dieses Programms bekannt. Zentraler Baustein ist dabei der Abbau von mehreren Hundert Arbeitsplätzen weltweit.

Schwerpunkt des Stellenabbaus soll Senvion zufolge Deutschland sein. Drei norddeutsche Standorte sollen sogar komplett geschlossen werden. Der Stellenabbau ist ein Teil des umfassenden Einspar- und Investitions-Planes zur Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.

Senvion streicht weltweit 780 Stellen
Senvion mit Hauptquartier in Hamburg hat die Präsentation eines neuen unternehmensweiten Zukunftsprogramms angekündet. Wie Senvion bereits im Vorfeld mitteilte, werden im Zuge des Planes 780 Stellen weltweit abgebaut werden. Von dem Stellabbau werden besonders drei deutsche Standorte betroffen sein. Die Senvion Niederlassungen in Husum, Trampe und Bremerhaven sollen komplett geschlossen werden.

Dazu CEO Jürgen Geißinger: "Der Stellenabbau ist leider unvermeidlich, um das Unternehmen als Ganzes mit seinen dann rund 4.100 Arbeitsplätzen zukunftsfähig zu erhalten.“ Mit dem Schritt stelle man die Weichen für ein globales Wachstum in den nächsten Jahren, so Geißinger weiter. Um die Veränderungen möglichst sozialverträglich zu gestalten werde das Unternehmen bald Gespräche mit den Arbeitnehmergremien aufnehmen um einen umfassenden Interessenausgleich und Sozialplan auszuarbeiten, so Senvion.

Verstärkte Forschungsinvestitionen geplant

Die geplante Stellenstreichung ist jedoch nur ein Teil des Zukunftsplanes den Senvion heute verkünden will. Vor dem Hintergrund eines stärker werdenden Wettbewerbs und Preisdruckes beabsichtigt der Anlagenhersteller zusätzlich eine Konsolidierung der Produktionskapazität und eine Senkung der operativen und personalbezogenen Kosten. Der Vorstand rechnet damit, dass die Umstrukturierungsmaßnahmen die operativen und personalbezogenen Kosten um jährlich ca. 40 Millionen Euro senken. Somit sollen, laut Vorstands-Erwartung, die Kosteneinsparungen die einmaligen Kosten der Umstrukturierung bis spätestens Ende2018 aufwiegen.

Neben den Kosteneinsparungen plant das Unternehmen auch verstärkte Investitionen in Forschung und Entwicklung, neue Technologien sowie in die Qualität von Produkten und Service, heißt es von Senvion. Man sehe insbesondere „Effizienzsteigerungen als einen der Kernfokuspunkte für eine erfolgreiche Zukunft“, erläutert CFO Manav Sharma. Übergeordnetes Ziel aller Maßnahmen sei die Erhöhung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.

Senvion-Aktie reagiert positiv
Die Aktionäre reagieren positiv auf die Nachrichten des Analgenherstellers. Die Aktie des Unternehmens steigt im Handel am Montag bislang um 3,1 Prozent auf 11,44 Euro (Börse: Xetra, Stand: 15:01 Uhr).

Quelle: IWR Online
© IWR, 2017

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