IWR-Start | News | Windenergie | Offshore Windenergie | Solarbranche | Bioenergie | Energiejobs | Intern.

Top 50 Firmen | RENIXX World | Politik | Termine | Messen | Newsletter | | |
 
15.03.2017, 08:28 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Merkel bremst Erwartungen an Kohleausstieg

Berlin – Auf einer Veranstaltung des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Energiewende sowie zum Klimaschutz geäußert. Auch die Digitalisierung der Energiewirtschaft ist aus Sicht der Regierungschefin ein großes Thema.

Nach Einschätzung von Merkel stellen die Energiewende und die Digitalisierung die kommunalen Energieversorger vor große Herausforderungen. Hinsichtlich eines Kohleausstiegs in Deutschland dämpfte sie die Erwartungen.

Energiewende mit bezahlbarem Strom und Netzausbau
Die Akzeptanz der Energiewende hänge entscheidend von bezahlbarem Strom ab, so die Kanzlerin auf der Veranstaltung in Berlin. Die Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) mit der Umstellung auf Ausschreibungen soll zu mehr Effizienz und damit zu sinkenden Preisen führen. Insgesamt hinke der Netzausbau in Deutschland immer noch dem Ausbau erneuerbarer Energien hinterher, findet Merkel. Die Bundesregierung wolle daher den Ausbau der Nord-Süd-Stromtrassen möglichst schnell voranbringen.

Diskussion um Klimaschutzziele erst nach der Bundestagswahl
Merkel erklärte weiter, dass Deutschland die Klimaschutzziele in der nächsten Legislaturperiode konkretisieren müsse. Es sei richtig gewesen, zunächst festzulegen, dass man bis 2050 die Treibhausemissionen gegenüber 1990 um 80 bis 95 Prozent reduzieren wolle. Merkel weiter: "Aber zwischen 80 und 95 Prozent ist natürlich ein großer Unterschied." Alle, auch die kommunalen Unternehmen, bräuchten Planungssicherheit, um sich für die kommenden 30 Jahre auszurichten. Einen überstürzten Ausstieg aus der Kohleverstromung werde es deshalb nicht geben. "Das bringt ganze Regionen in eine völlig inakzeptable Situation", verdeutlichte die Bundeskanzlerin. Die Braunkohleregionen in der Lausitz und Nordrhein-Westfalen bräuchten Planungssicherheit.

Cybersicherheit im Energiesektor von großer Bedeutung
Zudem beschäftigt sich Merkel auch mit den Gefahren der Digitalisierung in der Energiewirtschaft. Sie verwies auf beängstigende Beispiele in der Ukraine. Dort habe es Angriffe etwa auf Kraftwerke gegeben. Cybersicherheit sei von großer Bedeutung, sagte Merkel. Der Bund sei bereit, in diesem Bereich enger mit den Kommunen zusammenzuarbeiten. Sie hob zudem das energiepolitische Zieldreieck aus Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und Bezahlbarkeit von Strom hervor.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2017

Weitere Nachrichten und Informationen rund um die Energiewende
Zypries übernimmt die Energiewende
Bundesregierung senkt Netzkosten und treibt EEG-Umlage hoch
Deutschland übernimmt Pariser Klimaabkommen "eins zu eins"
Hintergrund-Presseinfos rund um die Energiewende
Cyber-Sicherheit - Wie können sich Versorgungsunternehmen schützen?
Energiejobs international: Berater (m/w) für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (JOB-ID: 30779) in Kairo gesucht
Weitere News zur deutschen Energiepolitik







Meldung drucken | E-Mail: Artikel empfehlen
 

IWR-Newsticker Erneuerbare Energien:
Anzeige


Firma   -im Profil-



Produkte   -Anzeige-
28.04.2017 - BMUB startet Europäische Klimaschutzinitiative
28.04.2017 - Börse: Ja Solar stark, Ballard mit Auftrag – Suzlon Schlusslicht, Nordex, Gamesa und Vestas schwach – Goldwind dämmt Verluste ein
28.04.2017 - Urteil: Genehmigung für Vattenfalls Kohlekraftwerk Moorburg nicht korrekt
28.04.2017 - Brennstoffzellen-Branche boomt in Deutschland
27.04.2017 - Prokon-Verluste höher als erwartet
27.04.2017 - IBC Solar und Naturstrom begrüßen Mieterstromgesetz
27.04.2017 - Börse: Versorger mit Zahlen – Albioma steigert Umsatz, Gewinneinbruch bei Dong Energy, China Longyuan Power enttäuscht
27.04.2017 - Canadian Solar punktet in Uganda, Jinkosolar in der Türkei
27.04.2017 - RWE vermarktet Hybrid-Großspeicher von Hoppecke
27.04.2017 - Fraunhofer IWES veröffentlicht neuen Offshore-Windindex
 
Strom-News
28.04.2017 - Börse: Ja Solar stark, Ballard mit Auftrag – Suzlon Schlusslicht, Nordex, Gamesa und Vestas schwach – Goldwind dämmt Verluste ein
28.04.2017 - Urteil: Genehmigung für Vattenfalls Kohlekraftwerk Moorburg nicht korrekt
28.04.2017 - Brennstoffzellen-Branche boomt in Deutschland
27.04.2017 - Prokon-Verluste höher als erwartet
27.04.2017 - IBC Solar und Naturstrom begrüßen Mieterstromgesetz
27.04.2017 - Börse: Versorger mit Zahlen – Albioma steigert Umsatz, Gewinneinbruch bei Dong Energy, China Longyuan Power enttäuscht
 
Ökostrom-News
27.04.2017 - IBC Solar und Naturstrom begrüßen Mieterstromgesetz
26.04.2017 - Ökostrom aus Offshore-Windenergie und Photovoltaik steigt kräftig
26.04.2017 - Experten empfehlen Deutschland Ausstieg aus AKW-Haftungsverträgen
25.04.2017 - Bundeskanzlerin Merkel findet EEG „misslich“
25.04.2017 - BEE: Deutschland verpasst Ausbauziel für erneuerbare Energien
21.04.2017 - Digitalisierung der Energiewende: Bitkom-Interesse am Strommarkt wächst

 

Business- und Wirtschaftsthemen Erneuerbare Energien

  

Suche in IWR - Newsticker Original-Pressemitteilungen Produkte Firmenprofile


© IWR - Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien

Energie Business Verbund
Presse IWR-Pressedienst.de | Marketing Firmen | Stellen Energiejobs.de | Messen Energiekalender.de |

Energiethemen- und Branchenverbund
iwr.de |Windbranche.de | Offshore-Windenergie | ISolarbranche.de | Bioenergie-Branche |Solardachboerse.de |RenewablePress.com | RenewableEnergyIndustry | Windindustry | Offshore-Windindustry | Energiefirmen | Energiespeicher | Energieeffizienz

Verbraucher
Strompreisrechner.de | Stromtarife.de | Solardachboerse.de | Energiehandwerker.de

 
>> zurück
 
Home-IWREnglishWindenergieSolarenergieWasserkraftBioenergieGeoenergieEmail/Kontakt