19.05.2017, 13:48 Uhr

Innogy und Amazon arbeiten am Smart Home

Essen – Der Energiekonzern Innogy baut seine Angebote und Dienstleistungen immer weiter aus. Durch eine Kooperation mit Amazon Echo können die Nutzer bald das Licht und andere Energiegeräte per Sprachbefehl steuern.

Wer das Innogy-System Smarthome und Amazon Echo verbindet, kann sein Zuhause einfach per Sprache steuern. Dazu übersetzt die virtuelle Assistentin Alexa die Worte automatisch in Befehle für die intelligente Haussteuerung. Das Innogy-System wurde um weitere Funktionen erweitert.

Sprachbefehl: „Alexa, schalte das Licht im Wohnzimmer ein“

Die Anbindung von Alexa und Amazon Echo an das Haussteuerungssystem von Innogy ergänzt die Navigation per Smartphone App um eine berührungslose Variante. Das sei nicht nur für Komfortliebhaber und Technikfans interessant, sondern auch für ältere Menschen oder Personen mit Handicap. Auf einen Sprachbefehl wie „Alexa, schalte das Licht im Wohnzimmer ein“ erfüllt sich dieser Wunsch umgehend. „Alexa“ ist das Aktivierungswort für Amazon Echo, mit dem jede Anweisung beginnt.

Auf Zuruf lassen sich jetzt auch Zustände wie Abwesend oder Urlaub schalten und in Szenarien einbinden. Zusätzlich wurde die Raumzuordnung von Geräten vereinfacht, teilt Innogy mit. Die Haussteuerung regelt alle eingebundenen Geräte und Szenarien so, wie man es zuvor bestimmt hat. Der Befehl „Alexa, schalte Wohlfühlen ein“ würde beispielsweise für eine behagliche Atmosphäre nach Wunsch sorgen. Dazu werden Heizkörper, Beleuchtung und Steckdosen ganz automatisch angesteuert.

Mehr Solarstrom selbst nutzen

Zudem hat Innogy dafür gesorgt, dass diese intelligente Haussteuerung die Leistung von Photovoltaik-Anlagen mit einem Wechselrichter des Herstellers SMA besser ausschöpfen kann. Anstatt die maximale Stromerzeugung bei viel Sonnenschein wie üblich auf 70 oder 50 Prozent abzuregeln, wird sie nun dynamisch an den Verbrauch im Haushalt angepasst. Vorgesellt wird diese Steuerung erstmals auf der Intersolar in München. Das Innogy Smarthome schaltet dafür automatisch eingebundene Geräte zu und berücksichtigt auch Batteriespeicher. Dieses intelligente Energiemanagement erhöht die Produktivität der Photovoltaikanlage.

Quelle: IWR Online

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