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31.07.2017, 12:07 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Wacker steigert Marge im Solarsilizium-Geschäft

München - Die Wacker Chemie AG hat die Zahlen für das zweite Quartal 2017 vorgelegt. Insgesamt hat der Konzern den Umsatz gesteigert und passt zudem die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2017 nach oben an. Speziell im Geschäftsbereich Solarsilizium läuft es nicht ganz so rund.

Der Geschäftsbereich Wacker Polysilicon, in dem es vor allem um hochreines Silizium für den Einsatz in der Photovoltaik-Industrie geht, trägt zu rund einem Fünftel zum Gesamtumsatz im Wacker-Konzerns bei. Die Marge auf Basis des Ergebnisses vor Zinsen, Steuerung und Abschreibungen (Ebitda) ist im zweiten Quartal auch bei Wacker Polysilicon gestiegen, allerdings bei einem rückläufigen Umsatz.

Wacker hebt Ergebnisprognose an
Der Chemieriese Wacker mit weltweit rund 13.700 Beschäftigten hat im zweiten Quartal 2017 den Gesamtumsatz gegenüber dem nach der Entkonsolidierung von Siltronic angepassten Wert des Vorjahres leicht auf 1,22 Milliarden Euro ausgebaut und ein Ebitda in Höhe von 253,4 Mio. Euro. Der Rückgang beim Ebitda gegenüber dem zweiten Quartal 2016 beträgt rund vier Prozent (Ebitda Q2 2016: 265,0 Mio. Euro). Für die drei Monate April bis Juni 2017 ergibt sich im Wacker-Konzern eine Ebitda-Marge von 20,8 Prozent (Q2 2016: 22,1 Prozent). Die Ebitda-Prognose für das Gesamtjahr 2017 hat Wacker nun auf 900 Mio. bis 935 Mio. Euro angehoben (2016: 935,2 Mio. Euro). Bislang war das Unternehmen von einem Rückgang des bereinigten Ebitda im mittleren einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Der Konzernumsatz soll gegenüber dem Vorjahr (4,63 Mrd. Euro) unverändert um einen mittleren einstelligen Prozentsatz wachsen.

Ebitda-Marge im Siliziumgeschäft steigt auf knapp 30 Prozent
Speziell im Geschäftsbereich Wacker Polysilicon hat das Unternehmen im Berichtsquartal einen Gesamtumsatz von 246,7 Mio. Euro erzielt. Das sind neun Prozent weniger als im Vorjahr (Q2 2016: 272,2 Mio. Euro), wobei die Absatzmengen im Verlauf des Berichtsquartals spürbar gewachsen sind. Ausschlaggebend für den Umsatzrückgang seien die niedrigeren Preise für Polysilizium in der Solarindustrie gewesen. Zwar ist auch das Ebitda von Wacker Polysilicon um acht Prozent auf 71,3 Mio. Euro (Q2 2016: 77,7 Mio. Euro) gesunken, dennoch hat sich die Ebitda-Marge verbessert. Diese beträgt im Berichtsquartal 28,9 Prozent, nach 28,5 Prozent im zweiten Quartal 2016.

Wacker kann rückläufige Polysiliziumpreise kompensieren
Mehrere Faktoren haben laut Wacker die Entwicklung des Ebitda beeinflusst. Neben den niedrigeren Preisen für Polysilicium spielten hier die im Vorjahr angefallenen Sondererträge aus einbehaltenen Anzahlungen und Schadenersatzleistungen von Solarkunden, die Kostenentwicklung einschließlich der Inbetriebnahme des Standortes Charleston sowie Produktmixeffekte eine Rolle. Man habe im Vergleich zum Vorquartal in Solarsiliziumgeschäft die rückläufigen Polysiliziumpreise durch Kostensenkungen mit Hilfe von Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität und durch technische Verbesserungen ausgleichen können, so der Chemiekonzern. Die Wacker-Aktie legt am heutigen Montag bislang um 3,1 Prozent auf 104,40 Euro zu (Stand 11:48 Uhr, Börse Stuttgart).

Quelle: IWR Online
© IWR, 2017

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