IWR-Start | News | Windenergie | Offshore Windenergie | Solarbranche | Bioenergie | Energiejobs | Intern.

Top 50 Firmen | RENIXX World | Politik | Termine | Messen | Newsletter | | |
 
15.08.2017, 10:04 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Neue Schadens-Früherkennung an Rotorblättern im laufenden Betrieb

Hannover - Die Inspektion der Rotorblätter von Offshore-Windenergieanlagen ist aufwendig und teuer. Dazu muss die Windkraftanlage bisher abgeschaltet werden. Zukünftig soll die Wartung einfacher und kostengünstiger werden.

Die Überprüfung der Rotorblätter an Windkraftanlagen ist umständlich und aufwendig. Ziel der Forscher ist es, durch Sensoren im Rotorblatt eine Früherkennung von Schäden zu ermöglichen, ohne dass die Anlage stillgelegt werden muss.

Kombination verschiedener Verfahren reduziert lange Windkraftanlagen-Stillstandszeiten

In einem Verbundprojekt, das am Institut für Statik und Dynamik (ISD) der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie in Hannover koordiniert wird, sollen Möglichkeiten entwickelt werden, mit denen Schäden im Rotorblatt frühzeitig erkannt werden können. Durch diese Schäden können lange Stillstandszeiten und hohe Kosten entstehen. Ziel ist die Senkung der Kosten durch eine neuartige Früherkennung. „Wir kombinieren zum ersten Mal akustische Verfahren zur Schadenslokalisation mit messdatenbasierten und modellgestützten Verfahren“, erläutert Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Raimund Rolfes vom ISD.

Sensoren im Rotorblatt - Signale lassen Rückschlüsse zu
Die Forscher platzieren Sensoren im Blatt, die die Schwingungen messen. Aus diesen Signalen lassen sich im laufenden Betrieb einer Windkraftanlage Rückschlüsse darüber ziehen, ob das Rotorblatt noch intakt ist. Dafür wird im Projekt ein eigenes, 40 Meter langes Rotorblatt entwickelt, mit Sensorik ausgestattet und getestet. Der Schädigungsprozess wird durch regelmäßige Bewegungen simuliert. Durch die Belastung kann nach einer Weile die Materialfestigkeit abnehmen oder auch die Klebenaht, welche die Elemente des Blattes verbindet, aufreißen.

Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) fördert Projekt
An dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit 2,5 Millionen Euro geförderten Projekt ist WindMW beteiligt, ein Betreiber von Offshore-Windparks vor Helgoland. Dort sollen die neuen Verfahren getestet werden. An dem Forschungskonsortium „Multivariates Schadensmonitoring von Rotorblättern (MultiMonitorRB)“ sind zudem das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (Fraunhofer IWES) und Wölfel Engineering beteiligt. Von der Leibniz Universität Hannover ist außerdem das Institut für Informationsverarbeitung mit dabei.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2017

Weitere Meldungen und Infos aus der Windbranche
Senvion mit Zahlen, Großauftrag und neuer Schwachwind-Turbine
Neues Rotorblatt-Frühwarnsystem senkt Kosten
LM Wind Power errichtet neue Offshore-Rotorblattfabrik
Windenergie-Karriere: REETEC sucht Elektrofachkraft (m/w) Onshore- und Offshore-Windenergie
Rotor Energy wartet und repariert Rotorblätter
Nordex N131/3300: Zwölf-Monatsbetrieb bestätigt zuvor berechnete hohe Ertragsleistung im windschwachen Binnenland
Original-Pressemitteilungen aus der Offshore-Windindustrie
Veranstaltung: AHK-Geschäftsreise Dominikanische Republik "Dezentrale Energieversorgung mit erneuerbaren Energien"







Meldung drucken | E-Mail: Artikel empfehlen
 

IWR-Newsticker Erneuerbare Energien:
Anzeige


Firma   -im Profil-



Produkte   -Anzeige-
17.10.2017 - Börse: RENIXX sinkt um 0,7 Prozent – Siemens Gamesa zu abhängig vom indischen Markt? – VW nimmt Tesla ernst
17.10.2017 - Energetische Gebäudesanierung: DUH und DMB plädieren für sozialverträglichen Klimaschutz
16.10.2017 - Streit um Windenergie in Schleswig-Holstein
16.10.2017 - Börse: RENIXX schwächelt – Siemens Gamesa Schlusslicht – Ballard-Aktie gefragt
16.10.2017 - EEG-Umlage sinkt leicht
16.10.2017 - Rekord-Hurrikan trifft auf Europa
16.10.2017 - Gewinnwarnung: Siemens Gamesa leidet unter Preisdruck
16.10.2017 - KW 41/2017: RENIXX World tritt auf der Stelle - Goldman Sachs mischt Windturbinen-Hersteller auf - Gewinnwarnung
16.10.2017 - Stromverbindung nach Norwegen kommt voran
13.10.2017 - Nordex vergrößert Rotor-Durchmesser
 
Windenergie-News
16.10.2017 - Streit um Windenergie in Schleswig-Holstein
16.10.2017 - EEG-Umlage sinkt leicht
16.10.2017 - Rekord-Hurrikan trifft auf Europa
16.10.2017 - Stromverbindung nach Norwegen kommt voran
13.10.2017 - Nordex vergrößert Rotor-Durchmesser
13.10.2017 - Koalitionsvertrag: Neue niederländische Regierung nimmt Klimaschutz ernst
 
Offshore-News
16.10.2017 - EEG-Umlage sinkt leicht
16.10.2017 - Rekord-Hurrikan trifft auf Europa
16.10.2017 - Gewinnwarnung: Siemens Gamesa leidet unter Preisdruck
16.10.2017 - Stromverbindung nach Norwegen kommt voran
13.10.2017 - Koalitionsvertrag: Neue niederländische Regierung nimmt Klimaschutz ernst
12.10.2017 - Offshore-Windindustrie: Neue Allianz bei Betrieb und Wartung entsteht

 

Business- und Wirtschaftsthemen Erneuerbare Energien

  

Suche in IWR - Newsticker Original-Pressemitteilungen Produkte Firmenprofile


© IWR - Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien

Energie Business Verbund
Presse IWR-Pressedienst.de | Marketing Firmen | Stellen Energiejobs.de | Messen Energiekalender.de |

Energiethemen- und Branchenverbund
iwr.de |Windbranche.de | Offshore-Windenergie | ISolarbranche.de | Bioenergie-Branche |Solardachboerse.de |RenewablePress.com | RenewableEnergyIndustry | Windindustry | Offshore-Windindustry | Energiefirmen | Energiespeicher | Energieeffizienz

Verbraucher
Strompreisrechner.de | Stromtarife.de | Solardachboerse.de | Energiehandwerker.de

 
>> zurück
 
Home-IWREnglishWindenergieSolarenergieWasserkraftBioenergieGeoenergieEmail/Kontakt