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11.10.2017, 11:31 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Innogy übernimmt Offshore-Windprojekt Triton Knoll vollständig

Essen – Der Essener Energiekonzern innogy hat die Anteile von Statkraft am Offshore-Windprojekt Triton Knoll erworben und ist damit nun alleinige Eigentümer. Der geplante Offshore-Windpark Triton Knoll in der britischen Nordsee soll auf eine Kapazität von 860 Megawatt kommen.

Innogy kauft vom norwegischen Stromversorger Statkraft 50 Prozent der Projektanteile an Triton Knoll. Eine entsprechende Vereinbarung haben die beiden Unternehmen geschlossen und durchgeführt, so innogy. Beide Unternehmen schweigen zum Kaufpreis.

Finale Investitionsentscheidung erst Mitte 2018
Triton Knoll ist ein Offshore-Windprojekt mit einer geplanten Kapazität von 860 Megawatt (MW). Das von innogy geführte Projekt ist von einem Joint Venture aus innogy und Statkraft entwickelt worden. Am 11. September 2017 hat das Projekt vom britischen Ministerium für Wirtschaft, Energie und Industriestrategie (Department for Business, Energy & Industrial Strategy, kurz BEIS) einen Zuschlag in der jüngsten Auktionsrunde zur Förderung Erneuerbarer-Energien-Projekte erhalten. Der bezuschlagte Preis beträgt 7,475 britische Pfund je Kilowattstunde (kWh) (etwa 8,36 Eurocent) für einen Zeitraum von 15 Jahren. Mitte 2018 soll die finale Investitionsentscheidung für Triton Knoll getroffen werden. Nach aktueller Planung soll im Jahr 2021 mit der Inbetriebnahme des Windparks begonnen werden.

Bünting: Zukünftige Eigentümerstruktur von Triton Knoll wird noch geklärt
Hans Bünting, Vorstand Erneuerbare Energien bei der innogy SE, erklärte: „Wir werden das Projekt Triton Knoll nun zur finalen Investitionsentscheidung unter unserer alleinigen Führung weiterentwickeln. Zu gegebener Zeit werden wir alle Optionen hinsichtlich der zukünftigen Eigentümerstruktur von Triton Knoll überprüfen, um den größtmöglichen Wert für unser Unternehmen und unsere Anteilseigner zu erreichen.“ Innogy zählt sich im Bereich Offshore-Windenergie zu den größten Betreibern und betreibt mit Partnern Windparks vor den Küsten Großbritanniens, Deutschlands und Belgiens.

2,2 Mrd. Euro für Offshore-Windpark mit Großturbinen von MHI Vestas
Triton Knoll gilt als eines der kostengünstigsten Offshore-Windprojekte in Großbritannien und soll rechnerisch mindestens 800.000 britische Haushalte mit grünem Strom versorgen können. Der bezuschlagte Preis beträgt 7,475 britische Pfund je Kilowattstunde (kWh) (etwa 8,36 Eurocent) für einen Zeitraum von 15 Jahren. Das voraussichtliche Investitionsvolumen beträgt rund 2 Milliarden Britische Pfund (rund 2,2 Mrd. Euro). Für den 32 Kilometer vor Lincolnshire vor der Ostküste Englands geplanten Windpark liegen bereits alle erforderlichen Genehmigungen vor. Der Standort verfügt über ausgewiesen gute Windbedingungen bei moderaten Wassertiefen von durchschnittlich 18 Metern. MHI Vestas Offshore Wind soll bis zu 90 V164-Windenergieanlagen mit einer Kapazität von je 9,5 MW liefern.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2017


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