01.12.2017, 11:08 Uhr

Vestas repowert zwei Windparks in Italien

Madrid – Vestas hat einen Auftrag zum Repowering zweier großer italienischer Windparks erhalten. Der Weltmarktführer stärkt damit seine Marktführerschaft in Italien.

Die Vestas-Tochter Vestas Mediterranean hat einen Repowering-Auftrag im Umfang von 53 Megawatt (MW) aus Italien erhalten. Die Anzahl der Turbinen wird dabei um 70 Prozent reduziert.

16 neue Vestas-Turbinen ersetzen 59 Altanlagen

Der Auftrag betrifft die Windparks Castiglione Messer Marino und Schiavi d’Abruzzo in der Region Abruzzo in Zentral-Italien. Die gemeinsame Leistung beider Parks beläuft sich derzeit auf 35 Megawatt (MW). Nun werden die 59 Anlagen mit einer Leistung von je 0,6 MW durch insgesamt 16 Vestas-Turbinen vom Typ V112-3.3 MW ersetzt. Die Parkleistung steigt damit um 50 Prozent. Es sind die einzigen Projekte die in der Abruzzo-Region basierend auf der letzten italienischen Ausschreibung im Jahr 2016 gebaut werden. Die Turbinen sollen im dritten Quartal 2018 geliefert und im vierten Quartal aufgestellt werden.

Auftraggeber sind E2i Energie Speciali Srl, eine Tochter der italienischen F2i (Fondi italiani per le infrastrutture), sowie die Edison/EDF-Gruppe. „Alte Maschinen mit wenigen, größeren und vor allem moderneren Einheiten mit gesteigerter Zuverlässigkeit und höherer Stromproduktion zu ersetzen, ist eines der Hauptziele unseres Unternehmens“, so Alberto Musso, CEO bei E2i Energie Speciali. E2i habe eine lange Geschäftsbeziehung mit Vestas und der Repoweringauftrag in der Abruzzo-Region stärke diese Partnerschaft weiter.

Vestas ist Marktführer in Italien

Vestas hat mehr als 40 Prozent von Italiens gesamter Windenergieleistung von rd. 9.300 MW installiert und sieht sich als Marktführer in dem mediterranen Land. Mit der Order steigt der Auftragseingang aus Italien auf 169 MW in 2017. Die Projekte zeigten, dass Vestas der Lieferant der Wahl bei Repoweringprojekten sei, betont Marco Graziano, Präsident von Vestas Mediterranean. „Vestas´ Repowering-Kapazitäten werden unsere Position in Italien weiter stärken“.

Quelle: IWR Online

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