Schmack Biogas GmbH
Adresse Bayernwerk 8
92421 Schwandorf
Ansprechpartner Petra Krayl
Telefon 09431 / 751-301
Telefax 09431 / 751-5127
Internet www.schmack-biogas.com
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Einspeisung von Biogas
 Aufgrund seiner Zusammensetzung ist Biogas nicht direkt einspeisefähig.
Bedingung für den Zugang zum Erdgasnetz ist die Reinigung des Biogases auf Erdgasqualität. Relevant sind dabei neben dem hohen geforderten Methangehalt die Einhaltung der Grenzwerte für Stickstoff, Sauerstoff und Schwefelwasserstoff.
Um das erzeugte Biogas in das bestehende Erdgasnetz einspeisen zu können, werden nach der Entschwefelung der Methangehalt des Biogases durch Abtrennung des Kohlendioxids angehoben und das Wasser entfernt. Das Endprodukt dieses Aufbereitungsprozesses wird als Methangas bezeichnet.
Die heute bekannten Verfahren der Biogasaufbereitung wurden aus der industriellen Gasreinigung abgeleitet:

Druckwechseladsorption (PSA) – Adsorption von CO2 an einem Kohlenstoffmolekularsieb

Chemische Gaswäsche (z.B. MEA) mittels Wasser, Laugen, Aminen, Selexol etc. – Chemische Reaktion von CO2 mit organischen Verbindungen

Als eines der zuverlässigsten Verfahren der Biogasaufbereitung hat sich das Druckwechseladsorptions- Verfahren (PSA-Verfahren) herausgestellt. Bereits seit 20 Jahren werden hiermit große Biogasströme (bis 1500m3/h) zu Erdgasqualität aufbereitet und ins Erdgasnetz (z.B. Niederlande, Schweiz, Schweden) eingespeist, ohne dabei jemals Störungen in der Gasversorgung hervorgerufen zu haben. Die Biogasaufbereitung nach dem PSA-Verfahren ist bereits bei zahlreichen Anlagen in Deutschland und Europa in Betrieb.

Neben der bewährten PSA, insbesondere für größere Gasmengen oder für Standorte mit günstiger Wärme, kann die so genannte MEA-Wäsche (Mono-Ethanol-Amin-Wäsche) eine technisch und wirtschaftlich interessante Alternative darstellen.

Die bundesweit erste Biogasanlage, die Methangas direkt in das Erdgasnetz einspeist, steht im bayerischen Pliening.
Im Dezember 2006 ging die 9,8 Millionen teure Anlage in Betrieb. Die Anlage produziert Gas für rund 1300 Vier-Personen-Haushalte. In Pliening wird das gewonnene Biogas im Druckwechseladsorptions-Verfahren (PSA) zu Biomethan in Erdgasqualität aufbereitet. Die Anlage hat eine Einspeisekapazität von 43 Mio. kWh pro Jahr.

In Schwandorf entsteht europaweit die größte Biogasanlage, die Biogas in das Erdgasnetz einspeist und mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben wird. Die Gesamtleistung beträgt 10MW Gas, was einer elektrischen Leistung von 4MWel. entspricht.

Bei der Gaseinspeisung besteht im Gegensatz zur Stromeinspeisung gemäß EEG (Erneuerbare- Energien-Gesetz) in Deutschland keine direkte Abnahmeverpflichtung durch den Netzbetreiber. Vielmehr werden in der Gaswirtschaft bilaterale Liefer- und Abnahmebeziehungen zwischen Gaseinspeiser und Verwerter geschlossen. Der Zugang von Biomethan zum Gasnetz erfolgt auf der Grundlage des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) sowie den entsprechenden Gasnetzzugangs- und Netzentgeltverordnungen. Für die Durchleitung von Biomethan durch das Gasnetz wird ein Transportvertrag abgeschlossen.
 
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