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Die jährliche Sonneneinstrahlung übertrifft den Weltenergiebedarf
bekanntlich um ein Vielfaches. Insgesamt 1500 Millionen Milliarden Kilowattstunden
(1,5 * 1018 kWh/Jahr) bzw. 1,5 Mrd. Terawattstunden (TWh) werden jährlich auf den blauen
Planeten eingestrahlt (zum Vergleich: in Deutschland betrug der Primärenergieverbrauch in 2010 rund 3.900 TWh). Das solare Energieangebot ist allerdings sehr unterschiedlich
verteilt, denn es ist von der geographischen Breite sowie von der Tages-
und Jahreszeit abhängig.
Die einfallende Strahlung kommt als direkte Sonnenstrahlung (direkter
Anteil) und diffuse Strahlung (abgelenkt durch Wolken, Staubteilchen,
etc.) auf die Erdoberfläche. Die Summe aus direkter und diffuser
Strahlung nennt man Globalstrahlung. Die Messung erfolgt mittels eines
Globalstrahlungsmessers (s. Bild oben). Wichtig ist, dass sich die Zahlenwerte
immer auf eine horizontale Fläche beziehen. Die Jahressummen der
Globalstrahlung in Deutschland schwanken zwischen 900 und 1.200 kWh/m².
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