IWR-Start | News | Windenergie | Offshore Windenergie | Solarbranche | Bioenergie | Energiejobs | Intern
Energiejobs-Newsletter | RENIXX World | Veranstaltungen | Stromwechsel | Newsletter | |
 
19.09.2017, 14:59 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Forscher entwickeln wegweisende Energie-Software für Deutschland

Sankt Augustin, Magdeburg - Um zukünftig eine nachhaltige und CO2-neutrale Energieversorgung gewährleisten zu können, muss der gesamte Energiekreislauf in Strom-, Gas- und Wärmenetzen betrachtet werden. Forscher planen nun hierzu eine Software, die das gesamte Gas- und Stromnetz Deutschlands abbildet.

Die Herausforderungen sind gewaltig: Das Ziel des Forschungsprojekts von MathEnergy ist es, eine Software bzw. Softwarebibliothek zu erstellen, die es prinzipiell ermöglicht, das komplette gekoppelte Gas- und Stromnetz Deutschlands in allen Ebenen abzubilden. Das ca. 7,5 Millionen Euro teure Projekt läuft noch bis September 2020 und wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit ca. 6 Millionen Euro gefördert.

Projekt MathEnergy - schnelle Simulationen als Entscheidungsgrundlage in der Energiewirtschaft
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus vier Universitäten, zwei Fraunhofer-Instituten und einem Max-Planck-Institut sowie Partner und Netzbetreiber aus der Energiewirtschaft arbeiten in dem gemeinsamen Projekt MathEnergy zusammen. In Zukunft soll mit einer Software die Steuerung des Gesamtnetzes (Gas, Strom) signifikant verbessert werden können. Die Software soll in der Lage sein, langfristige Entscheidungen zu unterstützen, um Versorgung und Rohstoffzufuhr zu sichern, Netzstabilität zu gewähren oder den Netzausbau lokal voranzutreiben. Es gilt, mit schnellen Simulationen für unterschiedliche Szenarien im täglichen operativen Geschäft unverzügliche und sachliche Entscheidungen treffen zu können.

Enwicklung neuer mathematischer Methoden im Fokus
Um das Ziel von MathEnergy erreichen zu können, müssen mathematische Methoden entwickelt werden, um Gas- und Stromflüsse in großen, komplexen Netzwerken zu berechnen und schließlich simulieren zu können. Die Herausforderung besteht darin, umfassende, hierarchisch aufgebaute Systeme und starke Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Netzen zu erfassen und abzubilden. Aus einem komplexen Modell muss schließlich ein einfacheres, per Algorithmus schnell berechenbares erzeugt werden können.

Direkte Praxisanwendung - vernetztes Verbundprojekt
Die energiewirtschaftlichen Anforderungen werden von mehreren Projektpartnern untersucht. Sie gehen der Frage nach, wie die technischen Netzwerke so beschrieben werden können, dass die mathematischen Modellgleichungen einerseits ein gutes Abbild der physikalischen Welt darstellen und andererseits für eine effiziente Simulation geeignet sind. Zum Beispiel müssen die Wissenschaftler ermitteln, mit welchen mathematischen Gleichungen und welchen Parameterwerten der reale Gasfluss am besten widergespiegelt wird. Von den Projektpartnern müssen auch gemeinschaftlich Szenarien für gekoppelte Gas- und Stromnetze entworfen werden. Wenn sich die Netze berechnen lassen, sind auch verlässliche Aussagen zum Zustand der Netze möglich, klassische Regelungs- und Steuerkonzepte können dann auf die Netze angewendet werden.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2017


Weitere Meldungen rund um die Energiewirtschaft
Energieexperten für Stromnetze bündeln Knowhow
Forscher steigern Energieeffizienz von Kläranlagen
DLR gründet neues Institut für vernetzte Energiesysteme
Leistungsfähigstes Großlager-Prüfzentrum der Welt eröffnet
Schweizer nutzen Power-to-Gas-Technologie aus Deutschland
Nachhaltige Elektromobilität braucht Strom aus erneuerbaren Energien!
Firmenkontakt zu ENOVA Energiesysteme GmbH & Co. KG
Job: Servicetechniker Elektronik (m/w) für Windenergieanlagen gesucht
Energietermin: Primärenergiefaktoren für KWK mit Wärmenetzen
Bewerten Sie diese Meldung:
Sehr interessant | Interessant | Geht so | Uninteressant  

Meldung drucken | Artikel empfehlen
 

Aktuelle IWR-Ticker-Meldungen:


14.12.2017 - Envitec Biogas expandiert in China
14.12.2017 - Börse: RENIXX freundlich, DAX leichter – Siemens und Nordex klettern - Meyer Burger mit Verschnaufpause
14.12.2017 - Innogy treibt Offshore Windenergie in Großbritannien voran
14.12.2017 - Unternehmen zahlen 2018 weniger Strom- und Energiesteuern
14.12.2017 - RENIXX stabil: GCL Poly und Goldwind an der Spitze, Nordex erholt sich, Sunpower weiter schwach
14.12.2017 - Frankreich baut Solarenergie kräftig aus
13.12.2017 - Innogy mit Gewinnwarnung und Milliarden-Investitionen
13.12.2017 - Börse: RENIXX und DAX ohne Antrieb – Nordex erholt – Tesla nach Pepsi-Deal im Plus – Vestas schwach
13.12.2017 - Pariser Klimagipfel diskutiert Finanzierung von wirksamem Klimaschutz
13.12.2017 - Neuartiges Solarzellen-Material inspiriert Forscher
13.12.2017 - Börse: RENIXX freundlich – Tesla an der Spitze - Nordex, China High-Speed und Goldwind legen zu - Sunpower und Jinkosolar schwach
13.12.2017 - Chinesischer Biogasmarkt mit großem Marktpotenzial
12.12.2017 - Bundesnetzagentur zu Ausschreibungen bei Windenergie, Photovoltaik und KWK
12.12.2017 - Clausthaler Forscher und Partner für neue Brennstoffzelle ausgezeichnet

 

Business- und Wirtschaftsthemen Erneuerbare Energien

  

Suche in IWR - Newsticker Original-Pressemitteilungen


© IWR - Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien

IWR Digitale Medien - One Stop Media Shop für die Energiewirtschaft
Pressemitteilungen IWR-Pressedienst.de | Marketing Energiefirmen.de | Recruiting Energiejobs.de | Termine Energiekalender.de |

Energienetzwerk der Energiewirtschaft und Branchenverbund
iwr.de | Windbranche.de | Offshore-Windenergie | Solarbranche.de | Bioenergie-Branche | Solardachboerse.de | RenewablePress.com | RenewableEnergyIndustry | Windindustry | Offshore-Windindustry | Energiefirmen | Energiespeicher | Energieeffizienz | Klimaschutz | Windkalender | Stromkalender

Verbraucherportale Energie - Strom- und Gasanbieter
Strompreisrechner.de | Stromtarife.de | Solardachboerse.de | Energiehandwerker.de


Home-IWREnglishWindenergieSolarenergieWasserkraftBioenergieGeoenergieEmail/Kontakt