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24.10.2012, 14:31 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Fraunhofer ISE arbeitet an energie-effizienteren Flughafen-Gebäuden

Freiburg - Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE arbeitet mit acht europäischen Partnern an der energetischen Optimierung von Flughafengebäuden. Mit intelligenten Lösungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sollen der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen der funktionalen Gebäudebereiche und der technischen Anlagen um 20 Prozent reduziert werden. Dies soll insbesondere durch die Entwicklung einer neuartigen Energie-Management-Software erreicht werden, die an den Flughäfen Milano-Malpensa und Roma-Fiumicino getestet und validiert wird. Weitere Flughäfen und ähnlich große Gebäudekomplexe können in Zukunft von den Ergebnissen profitieren. Die Europäische Union fördert dieses internationale Forschungsprojekt.

Energiebedarf wie eine ganze Stadt

"Flughäfen verbrauchen für Heizen, Klimatisieren und Beleuchten sowie andere Anwendungen so viel Energie wie ganze Städte. Das entspricht mehreren Hundert Gigawattstunden (GWh) elektrischer Energie pro Jahr sowie einem hohen thermischen Energiebedarf. Hierin steckt ein beachtliches Einsparpotenzial, das mit Hilfe intelligenter Lösungsansätze gehoben werden kann", erklärt Nicolas Réhault, Koordinator des Projekts am Fraunhofer ISE. Typische Mängel beim Betrieb von Gebäuden, die sich auch in Flughäfen wieder finden, sind z. B. dass Heizung und Kühlung nicht aufeinander abgestimmt sind, Pumpen auch dann in Betrieb sind, wenn sie nicht benötigt werden, oder Steuerung und Regelung an sich ungenügend sind. Diese Fehler bleiben in den meisten Fällen von den Wartungsteams unentdeckt, da das Informationspotenzial, das in den Daten der bestehenden Gebäudeleitsysteme steckt, nicht vollständig ausgeschöpft wird. Ziel der Projektpartner aus Forschung und Industrie ist es, diese Missverhältnisse und Schwachstellen zu identifizieren und durch eine softwaregestützte optimierte Betriebsführung zu beheben.

Bedarf an IKT-Systemen ist ermittelt
In einem ersten Projektabschnitt haben die Projektpartner in einem Jahr intensiver Arbeit die energetische Bestandsaufnahme und die technische Charakterisierung für die Flughäfen Milano-Malpensa und Roma-Fiumicino abgeschlossen. Die Datenerhebung ergab, dass beide Flughäfen einen Bedarf an neuen Methoden und Werkzeugen haben, die ihre anspruchsvollen Wartungsaufgaben besser unterstützen und den sehr hohen Energiebedarf durch die kontinuierliche Überwachung und Optimierung ihrer komplexen Energiesysteme systematischer und effizienter reduzieren. Dieser Bedarf an neuen IKT-Lösungen wurde auch im Rahmen einer breit angelegten Online-Umfrage an Europäischen Flughäfen, die das CASCADE-Konsortium mit der Unterstützung der Airport Council International Europe im Frühjahr 2012 durchgeführt hat, bestätigt. Ab Frühjahr 2013 wird im Projekt nun eine neuartige Energie-Management-Software entwickelt, welche die identifizierten Anforderungen der Flughäfen berücksichtigt.

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