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18.11.2016, 11:15 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Chinesen bauen 5 MW Offshore Windkraftanlage

Kolding, Dänemark – China hinkt beim Ausbau der Offshore Windenergie seinen eigenen Zielen hinterher. Bis zum Jahr 2020 sollen nun Windkraftanlagen mit einer Leistung von 5.000 Megawatt in den Meeren vor den Küsten Chinas installiert werden. Der Einstz einer neuen 5 MW Offshore Turbine ist geplant.

Eigentlich hatte China den Plan, bis zum Jahr 2015 bereits 5.000 MW Offshore-Leistung zu erreichen. Doch das Land der Mitte hat bisher lediglich Windkraftanlagen mit etwa 1.000 MW Leistung errichtet. Nun soll aber bis zum Jahr 2020 diese Marke erreicht werden. Der chinesische Windkraftanlagen-Hersteller CSIC (China Shipbuilding Industry Corporation) HZ Windpower will dazu auch einen neue 5 MW große Offshore-Turbine einsetzen.

GE-Tochter LM Wind Power beliefert chinesischen Turbinen-Hersteller
Der chinesische Windenergieanlagen-Hersteller CSIC HZ Windpower hat kürzlich eine neue Offshore-Turbine mit 5 MW Nennleistung präsentiert. Doch nicht die gesamte Technik stammt aus China. Die Rotorblätter werden vom dänischen Unternehmen LM bereitgestellt, das nun zum US-Konzern General Electric gehört. LM Wind Power mit Hauptsitz im dänischen Kolding liefert die Blätter für das neue Modell mit dem Namen H151-5.0MW.

Rotorblatt-Produktion in Jiangyin

LM wird die Rotorblätter für den Auftraggeber in der Fabrik in Jiangyin in der ostchinesischen Provinz Jiangsu produzieren. Die ersten Chargen sollen im vierten Quartal 2016 beim Offshore-Windpark Rudong zum Einsatz kommen. Dieser Auftrag wurde im Rahmen der Fachmesse China Wind Power 2016 in Peking verkündet. Dort hat CSIC HZ Windpower auch die Zertifizierung für die neue 5 MW Offshore-Turbine erhalten.

CSIC HZ Windpower als Top-Adresse im chinesischen Offshore-Geschäft
Marc de Jong, CEO von LM Wind Power, freut sich über das Abkommen mit CSIC HZ Windpower. Er bezeichnete den chinesischen Anlagen-Hersteller als Pionier und führenden Player auf dem Offshore Windenergie Markt in China. Der Deal werde das Wachstum von LM Wind Power in China stärken und die Bedeutung von zuverlässigen und effizienten Rotorblättern als Schlüsselfaktor im wachsenden Offshore-Windenergie-Sektor unterstreichen.

Zhang Haiya, stellvertretender Forschungsdirektor bei CSIC HZ Windpower bestätigte, dass man sich für Rotorblätter von LM Wind Power entschieden habe, weil Zuverlässigkeit und Qualität im Offshore-Bereich wirklich wichtig seien. LM Wind Power hatte bereits 2013 Prototypen an den chinesischen Turbinen-Hersteller geliefert. CSIC HZ Windpower hat bislang Windkraftanlagen mit einer Leistung von rund 6.000 MW installiert, nach eigenen Angaben befinde sich das Unternehmen unter den Top-10 in der globalen Offshore Windindustrie.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2016

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