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28.09.2017, 15:03 Uhr Meldung drucken | Artikel empfehlen

Premiere: Grünes Emissionshaus repowert Windpark

Ahlerstedt - Der Windenergie-Spezialist Das Grüne Emissionshaus GmbH aus Freiburg hat im Landkreis Stade in Niedersachsen das erste Repowering-Projekt des Unternehmens erfolgreich abgeschlossen. Die Stromproduktion steigt damit deutlich.

Im Norden von Niedersachsen hat Das Grüne Emissionshaus im Windpark Ahlerstedt sechs neue Windenergieanlagen gebaut. Die Altanlagen waren seit langem in Betrieb und sollen auch nach dem Abbau an anderen Standorten weiterhin Strom produzieren.

17 Jahrer alter Windpark repowert
Der 17 Jahre alte Windpark Ahlerstedt wurde erfolgreich repowert. Übernommen wurde das Repowering von Das Grüne Emissionshaus. Das Unternehmen gehört zur Freiburger DGE Gruppe und hat sich auf Planung, Bau, Finanzierung und Betrieb von Erneuerbare-Energien-Projekten spezialisiert. Mit der Inbetriebnahme der neuen Anlagen konnte das Unternehmen das erstes Repowering-Projekt erfolgreich abschließen. Es wurden zehn Anlagen des Typs Enercon E-66 durch sechs neue Anlagen des Typs Enercon E-115 mit je 3 Megawatt (MW) Leistung ersetzt. Die Ertragsprognose sagt eine Steigerung der Stromproduktion um rund 60 Prozent voraus. „Wir freuen uns, dass der ganze Repowering-Prozess überwiegend reibungslos geklappt hat und wir sogar früher als ursprünglich gedacht in Betrieb gehen konnten“, zeigt sich der Geschäftsführer des Grünen Emissionshauses, Heinrich Röder, zufrieden. „Mit ihrer Investition in den neuen Windpark profitieren die Kommanditisten weitere 20 Jahre von umweltfreundlicher und effizienter Stromerzeugung.“

Kommanditisten verzichten auf Ausschüttung
Der im Jahr 2000 in Betrieb genommene Windparkt gehört einer Fondgesellschaft die vom Grünen Emissionshaus verwaltet wird. Als Geschäftsführer des Fonds beschlossen die Kommanditisten im Sommer 2015 den Windpark repowern zu lassen. Die Umsetzung gelang schneller als geplant, sie nahm nur knapp zwei Jahre in Anspruch. Das Eigenkapital der für die neuen Anlagen wurde dadurch aufgebracht, dass die Kommanditisten auf einen Teil ihrer Ausschüttung verzichteten. Während der Bauphase konnten die bestehenden Anlagen weiter betrieben werden, so konnte auch in der Bauphase Strom produziert werden. Die Altanlagen werden nun nach und nach abgebaut und in andere europäische Länder zum Weiterbetrieb verkauft. Zunächst werden die Türme und Gondel abtransportiert und anschließend werden die Fundamente zurückgebaut, damit die Flächen in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden können.

Quelle: IWR Online
© IWR, 2017


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