29.05.2013, 16:18 Uhr

Neue Windparks in Uruguay und Kenia

Sonnenbühl / Madrid – Neue Windparks werden in Uruguay und in Kenia errichtet. Der erste Windpark, der am Klimaschutz-Schirm von Sowitec teilnimmt, ist der Windpark Castillos Norte im Südosten Uruguays. Die Windfarm wird aus 27 Windkraftanlagen mit einer Gesamtkapazität von 81 Megawatt (MW) bestehen. In Afrika wird Gamesa Windenergieanlagen (WEA) für einen 14 MW großen Windpark in Kenia liefern.

Sowitec setzt programmatisches CDM-Projekt um

Als Klimaschutz-Schirm bezeichnet Sowitec ein programmatisches CDM-Projekt (Programme of Activities, PoA) welches für die Erneuerbaren-Energie-Projekte die Möglichkeit bietet, ihren Beitrag zum Klimaschutz auch wirtschaftlich zu nutzen. Der Eigner des Windparks in Lateinamerika erhält CO2-Gutschriften für die produzierte treibhausgasfreie Windenergie. Diese CO2-Gutschriften kann der Windparkeigner an Unternehmen oder Länder mit CO2-Reduktionsverpflichtungen verkaufen. „Unser Windpark wird über 100.000 Haushalte mit CO2-freiem Strom versorgen und dadurch einen erheblichen Beitrag zum weltweiten Klimaschutz leisten: Jedes Jahr wird durch Castillos Norte der Ausstoß von über 190.000 Tonnen CO2 vermieden“, erläutert Tabaré Pagliano, Geschäftsführer von Sowitec Uruguay. Von der ersten Projektidee bis hin zum baureifen Windpark entwickelt Sowitec das Energieprojekt Castillos Norte. Dies beinhaltet auch die Vermarktung des generierten Stroms sowie das komplette CDM-Projektmanagement, das von der hauseigenen CDM-Abteilung durchgeführt wird.

Gamesa soll 16 Anlagen liefern

Der spanische Windenergieanlagen-Gamesa hat vom lokalen Stromversorger Kengen den Auftrag für ein 13,6 MW großes Windenergieprojekt in Kenia erhalten. Die Windfarm Ngong II 30 km von der Haupstadt Nairobi entfernt, soll mit 16 Anlagen des Typs Gamesa G52 mit einer Leistung von je 850 Kilowatt (kW) bestückt werden. Die Lieferung und Installation der Anlagen soll im ersten Quartal 2014 erfolgen. Gamesa verfügt inzwischen in Afrika über Zweigstellen in Marokko, Tunesien, Ägypten und Südafrika.

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