21.04.2016, 12:06 Uhr

Windenergie-Professor Kühn wird Direktor des Physik-Instituts Oldenburg

Oldenburg - Der Windenergieexperte Professor Dr. Martin Kühn, Leiter der Arbeitsgruppe für Windenergiesysteme, ist zum Direktor des Instituts für Physik gewählt worden. Seine Vorgägerin Prof. Dr. Jutta Kunz-Drolshagen wechselt in das Amt der Stellvertreterin.

Kühn ist seit April 2010 Stiftungsprofessor für Windenergiesysteme an der Universität Oldenburg. Zudem fungiert er auch als wissenschaftlicher Sprecher von ForWind, dem Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen.

Experte für Offshore-Windenergie und Windphysik

Matrtin Kühn studierte Maschinenbau in Hannover sowie Physikalische Ingenieurswissenschaften in Berlin und Delft (Niederlande), wo er auch promovierte. Nach einer Industrietätigkeit arbeitete er sechs Jahre lang als erster Professor für Windenergie in Deutschland an der Universität Stuttgart, ehe er dem Ruf nach Oldenburg folgte.

Kühn gilt als Experte für Erneuerbare Energien, unter anderem speziell für Offshore-Windenergie und Windphysik.

Kühn hat "Forschungslabor für Turbulenz und Windenergiesysteme" angeschoben

Gemeinsam mit seinen Kollegen Prof. Dr. Joachim Peinke und Dr. Detlev Heinemann koordinierte Martin Kühn auch den erfolgreichen Antrag für den neuesten Forschungsbau der Universität Oldenburg. Das "Forschungslabor für Turbulenz und Windenergiesysteme" (WindLab) enthält einen großen turbulenten Windkanal und soll voraussichtlich im Herbst 2016 eingeweiht werden. Kühn fungiert aktuell auch als wissenschaftlicher Sprecher von ForWind, dem Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen.

Quelle: IWR Online

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