07.03.2018, 10:42 Uhr

BMW senkt CO2-Flottenausstoß dank Elektroautos

München - Der Autobauer BMW hat den durchschnittlichen CO2-Ausstoß der Neuwagenflotte in Europa erneut gesenkt. Zu dem Rückgang trägt insbesondere die steigende Zahl der Elektroautos bei.

BMW senkt erneut durchschnittlichen CO2-Ausstoß pro Kilometer

Die BMW Group hat 2017 den durchschnittlichen CO2-Ausstoß ihrer Neuwagenflotte in Europa (EU-28) auf 122 Gramm/Kilometer gesenkt (2016: 124g/km). Damit setzt BMW die kontinuierliche Reduzierung des spezifischen CO2-Ausstoßes fort: Seit 1995 konnte der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Neuwagenflotte um über 42 Prozent verringert werden. „Dieser Fortschritt zeigt: Unsere Elektromobilitätsstrategie wirkt! Wir treiben den Ausbau unserer Fahrzeugflotte mit elektrifizierten Antrieben konsequent voran. Gleichzeitig arbeiten wir weiterhin an verbrauchssparenden Innovationen bei konventionellen Antriebstechnologien“, sagte Harald Krüger, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG.

CO2-Bilanz: Elektroautos überkompensieren steigenden SUV-Anteil

BMW hat 2017 bereits mehr als 100.000 elektrifizierte Fahrzeuge abgesetzt. Bei den Neuzulassungen elektrifizierter Fahrzeuge (Batterie und Plug-in-Hybride) ist BMW mit einem Anteil von 21 Prozent führender Anbieter in Europa, so BMW. In der CO2-Bilanz bei BMW wird der Zuwachs an SUV-Fahrzeugen durch die Elektrifizierung überkompensiert, bestätigte ein BMW-Sprecher auf Anfrage von IWR Online.

Zukunft: BMW i4 wird in München gebaut

„Wir werden bis 2025 weltweit 25 elektrifizierte Modelle anbieten. 2017 haben wir mit dem BMW iVision Dynamics auf der IAA in Frankfurt gezeigt, wie wir uns die Zukunft der Elektromobilität vorstellen. Dieses Fahrzeug wird Realität: Wir werden es als BMW i4 in München bauen“, erklärte Krüger.

Quelle: IWR Online

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