17.10.2003, 12:06 Uhr

Neues Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) in Duisburg eröffnet

Duisburg - Der Minister für Verkehr, Energie und Landesplanung NRW, Axel Horstmann, hat heute das neue Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) auf dem Gelände der Universität Duisburg-Essen eröffnet. Die Brennstoffzellentechnologie gehört zu einem der Förderschwerpunkte im Energiebereich. Für den Aufbau des Zentrums hat das Land NRW zusammen mit der Europäischen Union 15,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Minister Horstmann: "Brennstoffzellentechnik aus NRW soll im nächsten Jahrzehnt den Weltmarkt erobern. Brennstoffzellen bieten als hocheffiziente, schadstoff- und geräuscharme Energiewandler unseren Unternehmen einen qualifizierten Zugang zu ganz neuen Märkten. Sie können damit sowohl zur Sicherung unserer Energieversorgung, zur Erhaltung und Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen als auch aktiv zum Klima- und Umweltschutz beitragen."
Das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) ist als An-Institut der Universität Duisburg-Essen unter der Leitung von Prof. Dr. Angelika Heinzel angegliedert. Zur Zeit arbeiten 26 Wissenschaftler an der Entwicklung von Brennstoffzellen-Gesamtsystemen mit bis zu 10 Kilowatt Leistung sowie an der
Vermessung von Brennstoffzellen und Erdgasreformern. Das Zentrum wird sich überwiegend privatwirtschaftlich orientieren und Forschung und Entwicklung im Auftrag für die Industrie anbieten. Um das Zentrum bei der Suche nach Partnern in der Industrie, Auftraggebern im Forschungsumfeld oder bei der Weiterentwicklung der Forschungsprogramme zu unterstützen, wurde vor einem Jahr der Verein zur Förderung des Zentrums für Brennstoffzellen-Technik (ZBT e.V.) gegründet.
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