27.12.2007, 17:23 Uhr

China will erneuerbare Energien fördern, ist aber gleichzeitig auf Kohle angewiesen

Peking - China will laut einem Regierungsdokument saubere Energien fördern, bleibt aber auf Kohle als wichtigstem Energielieferanten angewiesen. Peking gebe der Entwicklung von erneuerbaren Energien „erste Priorität“. Dies war in einem vom Staatsrat in Peking herausgegebenen ersten Weißbuch zum Thema Energie zu lesen. Kohle, aus der 70 Prozent der chinesischen Energie stammt, werde aber weiterhin die wichtigste Rolle spielen. China sei heute bereits der weltweit zweitgrößte Produzent und Verbraucher von Energie. Das Land lege deshalb Wert auf Umweltschutz und die Vermeidung der globalen Klimaerwärmung, hieß es. Peking werde bis 2010 „sichtbare Ergebnisse“ zur Reduktion von Treibhausgasen vorweisen, heißt es in dem Papier, in dem aber keine bindenden Ziele genannt werden. Das Land setze zunehmend auf Wasser-, Solar- und Windenergie sowie Atomenergie und Erdgas. Der Anteil erneuerbarer Energien soll bis 2010 zehn Prozent des Gesamtkonsums erreichen.
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Quelle: iwr/27.12.07/