18.03.2004, 15:33 Uhr

Die große Ahnungslosigkeit bei der Betriebsrente

Frankfurt - Die deutschen Arbeitnehmer wissen zu wenig über die betriebliche Altersversorgung (bAV). Die fünf Wege der bAV - Direktzusage, Unterstützungskasse, Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds - stiften Verwirrung, und die Arbeitnehmer sind verunsichert. Die Folge: Sie zögern, einen Vertrag abzuschließen. Nur jeder zehnte Arbeitnehmer plant im laufenden Jahr einen bAV- Vertrag. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Kundenkompass Betriebliche Altersversorgung" der Finanzdienstleistungsgruppe Delta Lloyd und des F.A.Z.-Instituts.
Arbeitnehmer können sich zusammen mit ihrem Arbeitgeber bei der Betriebsrente in Deutschland zwischen Direktversicherung, Direktzusage, Unterstützungskasse, Pensionskasse und Pensionsfonds entscheiden. Doch die Vielfalt führt zu Verwirrung und Verunsicherung. So fühlen sich beispielsweise lediglich 29 Prozent der befragten Arbeitnehmer ausreichend über die betriebliche Direktversicherung informiert. Damit ist diese Form der betrieblichen Altersversorgung schon die bekannteste der fünf möglichen Durchführungswege. Obwohl der Weg der Pensionskasse derzeit die höchsten Zuwächse zu verzeichnen hat und damit das Zugpferd der bAV ist, kennen sie nur 15 Prozent der Befragten. Gerade einmal 13 Prozent fühlen sich über die Direktzusage ausreichend informiert. Pensionsfonds und Unterstützungskasse sind mit elf und acht Prozent die großen Unbekannten der bAV.
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